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Oberhavel Großer Kampf – aber nichts Zählbares
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12:04 22.02.2018
Dominik Kehl (l.) traf viermal beim Auswärtsspiel in Schwerin, konnte allerdings die abermalige Auswärtsschlappe nicht verhindern. Quelle: foto: Roeske/Archiv
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Oranienburg

Handball-Drittligist Oranienburger HC hat scheinbar in der Fremde das Siegen verlernt. Auch das vierte Spiel in der Fremde im Jahr 2018 – diesmal bei den Mecklenburger Stieren – verloren die Oranienburger. Am Ende stand es 25:29. Somit datiert der letzte Auswärtssieg vom 9. Dezember 2017 (30:25-Sieg beim MTV Braunschweig).

Nach der unnötigen Niederlage am vergangenen Wochenende in Flensborg wollten die OHC-Akteure in Schwerin Punkte einsammeln. Vor 1625 Zuschauern gingen die Gäste auch zunächst durch Hüseyin Ökzüz nach einer Minute mit 1:0 in Führung, allerdings lief der Gast recht schnell einem Rückstand hinterher. Nach 13 Minuten führte der Gastgeber erstmals mit drei Toren (8:5), fünf Minuten später sogar mit fünf Toren (12:7). „In der ersten Halbzeit ist Schwerin ein wahnsinniges Tempo gegangen, allerdings haben wir auch zu viele leichte Gegentore zugelassen“, ärgert sich Matthias Lessig, Co-Trainer des OHC. Bis zur Halbzeitpause kämpfte sich der OHC aber bis auf 14:11 wieder heran.

Allerdings musste der Gast früh auf den verletzten Per-Oke Kohnagel verzichten. Im zweiten Abschnitt biss sich Oranienburg in das Spiel, kam Stück für Stück näher heran und konnte nach 49 Minuten erstmals wieder ausgleichen (20:20). Zwei Minuten später brachte Dennis Schmöker den OHC sogar mit 22:21 in Front. „Leider mussten wir in der Schlussphase mit Dominic Kehl auf einen weiteren wichtigen Spieler verletzungsbedingt verzichten“, so Lessig. Allerdings beging der Gast wie schon in Flensborg vor Wochenfrist zu leichte Fehler, so dass sich die Gastgeber entscheidend absetzen und einen 29:25-Heimsieg einfahren konnten.

„Klar ist es bitter zu verlieren, zumal wir uns erneut nicht für den großen Aufwand belohnt haben“, zeigte sich Lessig nach Spielende frustriert, sah aber eine gute Vorstellung seiner Jungs. „Wir haben vor allem im zweiten Abschnitt alles probiert und super gefightet. Da kann ich den Jungs keinen Vorwurf machen“, so Lessig. Bei Kohnagel hofft man auf eine schnelle Rückkehr, bei Kehl ist die Ausfallzeit noch nicht absehbar, beide haben Muskelverletzungen.

Von Knut Hagedorn

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