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Oberhavel „Kretzsche“ spricht über Visionen und zeigt Wege auf
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14:14 01.03.2018
Gut gelaunt präsentierten sich Stefan Kretzschmar (l.), Karsten Petrzika (M.) und OHC-Präsident Thomas Stahlberg. Quelle: Enrico Kugler
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Oranienburg/Kremmen

Die Feuerstelle inmitten des großen Saales verbreitete kuschelige Atmosphäre, die Zigarren waren bereit gelegt – alles war angerichtet für einen launigen und interessanten Unternehmerabend des Oranienburger Handballclub in den Räumlichkeiten des Kremmener Spargelhofes am Mittwochabend. Nach der Premiere in der Oranienburger Manjana-Bar im Vorjahr lud der OHC zum zweiten Gedankenaustausch mit Gönnern und Förderern des Vereines ein und hatte zwei Ehrengäste als Überraschung parat.

Knapp 100 Gäste kamen der Einladung nach und freuten sich vor allem über den einstigen Handball-Nationalspieler Stefan Kretzschmar und Sky-Kommentar Karsten Petrzika, die sich beide zu der illustren Runde dazu gesellten. OHC-Präsident Thomas Stahlberg freute sich auch hörbar bei seiner Begrüßungsrede über die zwei Ehrengäste. „Stefan Kretzschmar ist für mich die Stimme und das Gesicht des deutschen Handballes, dazu ein gewissenhafter Analytiker, der Klartext redet. Karsten und ich kennen uns aus gemeinsamen Studienzeiten und wir beide lieben den Handball“, beschrieb Stahlberg seine Gäste. Der 45-Jährige Kretzschmar, der seit einigen Jahren in Wandlitz wohnt, nahm anschließend zusammen mit Petrzika die anwesenden Gäste mit in eine kurzweilige Diskussionsrunde, in der Kretzschmar den Weg des SC DHfK Leipzig von der sechsten bis in die erste Handball-Bundesliga aufzeigte. Seit dem 1. Dezember 2009 ist Stefan Kretzschmar ehrenamtlich im Aufsichtsrat der Sachsen tätig. „Als wir 2009 in Leipzig begonnen haben, waren wir zu dritt. Da ist der OHC jetzt schon deutlich weiter“, begann Kretzschmar launig die Runde. Natürlich wurde immer wieder versucht, auch den Bogen zu spannen zur jetzigen Situation des Oberhavel-Drittligisten und vielleicht möglichen Gemeinsamkeiten. „Ich bin gerne heute hergekommen, weil man hier beim OHC das Gefühl hat, hier bewegt sich was und die handelnden Personen sind emotional voll dabei. Das gefällt mir“, sprach „Kretzsche“ den Gastgebern ein Lob aus.

OHC-Präsident Thomas Stahlberg hatte in seiner Begrüßungsrede von ambitionierten Zielen gesprochen, aber mit Augenmaß. Auch Kretzschmar teilte diese Ansicht. „Die Basis in Oranienburg ist großartig und deutlich besser als bei vielen anderen Vereinen. Aber eine Entwicklung ist ein langwieriger Prozess. Der Oranienburger Weg, vor allem die Nachwuchsarbeit zu stärken, ist sehr wichtig. Handball ist kein Business, sondern lebt von seinen Emotionen. Da ist es wichtig die Region mit einzubeziehen, das macht der OHC gut.“ Allerdings bemerkte Kretzschmar auch, das man bei ambitionierten Zielen, zum Beispiel der 2. oder 1.Liga, dann auch eine größere Halle bräuchte und da auch die Politik und die Stadt gefordert sei. „Ich werde den Weg aber weiter interessiert verfolgen“, versprach Kretzsche.

Von Knut Hagedorn

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