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Oberhavel Landesmeister kehrt auf die Matte zurück
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17:48 31.08.2018
Der amtierende Landesmeister aus Hennigsdorf (im Bild Ingo Köhler, rechts) startet Sonnabend in Hannover in die neue Saison. Quelle: Robert Roeske
Hennigsdorf

Am Samstagabend greift der 1. Hennigsdorfer RV, amtierender Ringer-Landesmeister Sachsen-Anhalts, wieder in den Wettkampfmodus ein. Zum Auftakt der Landesligasaison 2018/19 gastiert der HRV ab 19.30 Uhr beim Afghanischen Ringerverein Hannover.

Im Vorfeld dieser Begegnung sprach die Märkische Allgemeine Zeitung mit Freistil-Trainer Norman Brennert, der zusammen mit Griechisch-Römisch-Trainer Michael Martinke das Team betreut, über verschiedene Themenschwerpunkte. Vorbereitung: Im Januar startete der Landesmeister wieder in die Vorbereitung, allerdings zunächst auf Sparflamme. „Der Januar und Februar gestaltete sich zunächst ohne reines Mattentraining. Die Jungs sollen da mal die Birne freibekommen und nicht ans Ringen denken. Vor allem wurde viel Prellball im Training gespielt, dieses Spiel ist ideal für Ringer und schult das Reaktionsvermögen“, so Brennert. Ab März stiegen die Ringer dann ins Mattentraining ein, dabei standen Kraft und Kondition sowie Techniktraining im Fokus. „Leider haben wir keinen eigenen Kraftraum mehr in der Biber-Grundschule, der ist letztes Jahr abgesoffen und nicht mehr benutzbar“, bedauert Norman Brennert. Seit Mai bereitete sich der Kader gezielt auf die neue Wettkampfsaison vor. Brennert zufrieden: „Im Großen und Ganzen sind wir gut vorbereitet, leider haben wir drei Langzeitverletzte zu beklagen – das schmerzt schon.“ Kader: Mit Ronny Richter und Mathias Görtz haben zwei absolute Leistungsträger ihre aktiven Laufbahnen beendet. Dafür konnten sieben Neuzugänge in Hennigsdorf vermeldet werden, wovon vier noch sehr jung sind. „Alle neuen Kämpfer sind gut und werden uns definitiv weiterhelfen. Vor allem ist der Kader aber breiter geworden und somit denke ich, kommen wir gut durch die Saison – ohne große Bedenken, dass wir das Team nicht besetzen können“, beschreibt Brennert die neue Kampfgruppe. Auffällig ist vor allem der Verjüngungsprozess: „Das ist ein Fingerzeig für die Zukunft. Wir wollen nun den personellen Umbruch einläuten, um nicht in zwei, drei Jahren plötzlich dumm aus der Wäsche zu schauen, weil der Kader deutlich in die Jahre gekommen ist.“

Saisonziele: Als amtierender Landesmeister gehört der HRV wieder zum Favoritenkreis, allerdings schraubt Brennert die Erwartungen deutlich zurück. „Eine Verteidigung des Titels ist unrealistisch, da wir das Team deutlich verjüngt haben. Platz fünf, sechs oder sieben wäre zufriedenstellend und bei weitem keine Enttäuschung. Wir haben nach dem Landesmeistertitel bewusst auf den Regionalliga-Aufstieg verzichtet. Zum einen aus finanziellen Gründen, aber auch weil wir das Team verjüngen und in Ruhe aufbauen wollen.“ Favoriten und Gesamteinschätzung der Landesliga Nord: Norman Brennert fällt eine Einschätzung der Liga in der kommenden Saison extrem schwer: „Ich würde es fast als Wundertüten-Liga bezeichnen. Durch die Auflösung der WG Salzgitter/Nienburg/Wernigerode/Hannover entstanden zwei neue Teams – der Afghanische Ringerverein und die KG Salzgitter. Es ist schwer einzuschätzen, wie stark beide nun sind. Auch die zweite Mannschaft aus Luckenwalde kann man nicht wirklich einordnen – nach dem Aufstieg der ersten Mannschaft in die Regionalliga. Ganz zu schweigen vom Türkischen Ringerverein Berlin, den wir überhaupt nicht kennen und nicht wissen, was uns dort erwartet.“ Generell glaubt Brennert an eine sehr spannende Nord-Staffel. „Also einen Favoriten kann ich überhaupt nicht ausmachen, ich würde fast tippen, dass nach jedem Wettkampftag ein neuer Spitzenreiter oben steht. Ich erwarte eine sehr enge Staffel.“ Dennoch glaubt Brennert, dass trotz des Umbruchs viele seine Kampfriege weiterhin als Favoriten ansehen. „Natürlich werden wir als Meister die Gejagten sein, aber diesen Anspruch werden wir dieses Jahr nicht gerecht. Es gilt zu lernen und sich so teuer wie möglich zu verkaufen“, meint Brennert.

Von Knut Hagedorn

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