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Oberhavel Leichtathletik als Passion
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16:05 02.03.2018
Im März 2017 wurde Kirsten Rettschlag von der Gemeinde Oberkrämer ausgezeichnet. Quelle: MAZ-Archiv
Vehlefanz

Ein Aushängeschild der Leichtathletikszene Oberhavels ist seit vielen Jahren die SG Vehlefanz, die vor allem im Juniorenbereich sehr stark aufgestellt ist und immer wieder hoffnungsvolle Talente hervorbringt. Ein nicht wegzudenkendes Gesicht des Vereines ist seit seiner Gründung im Jahre 1997 Kirsten Rettschlag, die inzwischen seit vielen Jahren Abteilungsleiterin der Leichtathleten ist.

„In den Anfangstagen war ich noch bei weitem nicht so aktiv wie heute. Da habe ich nur immer mal helfend ausgeholfen, wenn Not am Mann war. Eigentlich war die Gründung des Vereines eine Art Schnapsidee meines Mannes und seiner Freunde, die aber sich dann etablierte“, beschreibt Rettschlag die Anfänge bei der SG Vehlefanz. Seit 2009 hat sich das Engagement der 47-Jährigen aber deutlich gesteigert, nicht nur als Trainerin gibt Rettschlag viel zurück, sondern auch als Abteilungsleiterin. „Es hat sich in den vergangenen Jahren wahnsinnig viel verändert. Aber momentan stehen wir als Verein sehr gut da und ich sehe uns bestens aufgestellt“, freut sich Rettschlag über die Entwicklung der SG.

In den Anfangsjahren der SG Vehlefanz half Kirsten Rettschlag immer dort, wo Hilfe gebraucht wurde. Quelle: Privat

Die Leichtathletik begleitete Rettschlag seit frühster Kindheit. „Zu Schulzeiten fing das bei mir an. Nachdem ich beim Schulsport gesichtet wurde, nahm ich recht schnell auch an meiner allerersten Spartakiade teil und gewann dort sofort eine Medaille. Das machte natürlich Spaß und steigerte den Ehrgeiz. Meine Leidenschaft war sofort geweckt“ Vor allem der Weitsprung und die kürzeren Laufstrecken waren die Paradedisziplinen der heute 47-Jährigen, die 1980 dem SV Stahl Hennigsdorf beitrat.

„Ich schaue gerne auf meine aktive Zeit als Leichtathletin zurück. Gerne erinnere ich mich auch an meinen zweiten Platz im Weitsprung bei den DDR-Meisterschaften und an meine Zeit an der Potsdamer Sportschule.“ Zur Wendezeit kam die sportliche Entwicklung dann aber ins stocken. „Es war ja ein wahnsinniger Umbruch in unserem Land. Dazu steckte ich mitten im Studium, die Zeit war sehr knapp bemessen.“ Aus diesem Grund verließ Rettschlag auch 1989 den SV Stahl Hennigsdorf wieder. Inzwischen ist Kirsten Rettschlag vor allem eine begeisterte Trainerin, die den Kindern und Jugendlichen viel beibringen kann. „Die Arbeit mit den Kindern macht mir viel Spaß. Es ist einfach toll, dass es einem gelingt, Kinder für unseren Sport zu begeistern.“ Der ganz große Leistungsdruck steht dabei aber nicht im Vordergrund. „Natürlich freut man sich über Erfolge und über jedes Kind, das den Weg zur Sportschule schafft. Aber wir machen ja nicht nur leistungsorientierten Sport, sondern auch Breitensport. Das macht ebenfalls wahnsinnig viel Spaß.“

Auch als Abteilungsleiterin ist die in Vehlefanz wohnhafte Rettschlag noch lange nicht fertig: „Ich fühle mich nicht leer oder ausgebrannt. Ich hab noch richtig viel Lust und Energie. Wir würden gerne als SGV zukünftig den Erwachsenenbereich stärken, unsere Nachwuchsabteilung läuft ja super. Bei den Jüngsten haben wir inzwischen sogar schon Wartelisten, die Nachfrage ist demnach weiterhin erfreulicherweise sehr groß.“

Von Knut Hagedorn

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