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Nur eine Viertelstunde mitgehalten

Handball, DHB-Pokal Nur eine Viertelstunde mitgehalten

Oranienburger Drittliga-Handballer scheiden gegen Zweitligist Emsdetten aus dem DHB-Pokal aus. Am Ende war die Mannschaft beim 24:36 chancenlos.

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Der Oranienburger Trainer Christian Pahl war mit der Chancenverwertung seines Teams in Minden nicht zufrieden.

Quelle: Robert Roeske

Minden. Der Oranienburger Handball-Club ist in der ersten Runde des DHB-Pokals ausgeschieden. Am Sonnabend unterlag er dem Zweitbundesligisten TV Emsdetten deutlich mit 24:36 (10:18). „Wir haben nicht schlecht angefangen, aber diese Phase dauerte nicht lange“, bedauerte Trainer Christian Pahl. Eine knappe Viertelstunde hielt der OHC mit dem Favoriten mit (er führte 2:1 und 3:2), ehe sich Fehler in das Spiel des Oberhavelteams einschlichen. Insbesondere bemängelte der Coach die schlechte Chancenverwertung. Immer wieder ließen seine Männer beste Gelegenheiten aus, dazu zählte er vor allem Tempogegenstöße und zwei vergebene Siebenmeter. Wäre diese Chancenverwertung effektiver gewesen, hätte das Spiel länger offen gehalten werden können. So aber setzte sich die Mannschaft aus Emsdetten schon frühzeitig ab (8:5, 11:6, 13:8, 16:9 und schließlich 18:10 zur Pause). Der TVE bekam die Partie schnell in den Griff. Ärgerlich für Christian Pahl ist die Tatsache, „dass wir relativ früh die Struktur in unserem Spiel verloren haben“. Davon war auch das Abwehrspiel betroffen. „Wir haben mit einer 6:0-Abwehr operiert. Aber auch die funktionierte nicht so wie erwünscht.“ In der Summe machte der Drittligist zu viele Fehler, so dass die Begegnung praktisch schon in der ersten Halbzeit entschieden war.

Etatmäßige Spielmacher mussten passen

Nach dem Wechsel mussten die Westdeutschen ihren Vorsprung eigentlich nur noch verwalten. Das taten sie ohne größeren Kraftaufwand. Der OHC war mit 13 Spielern nach Minden – dem Austragungsort dieses Final-Four-Turniers – gefahren. So fehlten gleich alle drei möglichen Mittelmänner: Robin Manderscheid, Neuzugang Per-Oke Kohnagel sowie Janis Bohle, der diese Position in der Vergangenheit auch immer wieder ausgefüllt hat. So setzte der Coach Youngster Nico Hecht als Spielmacher ein. Der bisherige Verbandsligaspieler bestritt damit sein erstes Pflichtspiel für den Oranienburger Handball-Club. Gemeinsam mit Linksaußen Dennis Schmöker leitete er das Spiel der OHC. Sie machten ihren Job recht passabel, allerdings fehlte oftmals das nötige Quäntchen an Passgenauigkeit oder Entscheidungsfreudigkeit und auch etwas Glück. Und auch Kreisläufer Yannick Schindel, der noch angeschlagen war, absolvierte keine Spielminute. Die beiden Torwarte Ivan Szabo und Simon Herold boten eine gute Leistung, konnten aber gegen die hohe Niederlage auch nichts ausrichten. Somit ist das Kapitel DHB-Pokal für die Oranienburger für die Saison 2017/18 beendet. Der Emsdettener Kommentar: „Der TVE zieht mehr als souverän ins Finale ein.“

Die große Sensation in der ersten Runde des DHB-Pokals erlebten die Oranienburger live mit. Vor dem Spiel gegen Emsdetten hatte Drittligist TuS Ferndorf sensationell den Gastgeber und Erstbundesligisten GWD Minden mit 23:22 aus dem Wettbewerb gekippt. „Eine unterirdische Leistung“, befand Oranienburgs Trainer Christian Pahl zu dem Auftritt des großen Favoriten. Die Ferndorfer schlugen am Sonntag auch den TV Emsdetten souverän (29:23), womit sie in die nächste Runde einziehen..

Von Stefan Blumberg

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