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Oberhavel OHC: Die Zeit der dicken Brocken
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00:08 03.03.2018
Per Kohnagel (rechts) ist wieder dabei. Quelle: Robert Roeske
Oranienburg

Springe ist nur der Anfang. Es kommt im Laufe der nächsten Wochen noch dicker. Denn nach dem Tabellendritten Springe tanzen auch der Tabellenzweite TSV Altenholz (24. März) und der Spitzenreiter HSV Hamburg (7. April) auch noch in der MBS-Arena an. Aber der Reihe nach (dazwischen auch noch Burgwedel am 17.März).

Schönspielerei reicht nicht

Die Handballfreunde Springe betreten am heutigen Sonnabend, 3. März, die Oranienburger Arena. „Und ganz sicher nicht, um Punkte herzuschenken. So, wie zuletzt in Fredenbeck, wird sich die Mannschaft nicht mehr präsentieren“, ist sich der Oranienburger Trainer Christian Pahl sicher. Da habe das Team von Ex-Weltmeister (1997) Oleg Kuleschow, das mit voller Kapelle antreten wird, pomadig gespielt. So, wie man das von seiner Mannschaft nicht kenne. Dieses Spiel, welches Fredenbeck nahezu sensationell 27:24 gewann, zeigte dem OHC aber, wie Springe zu knacken ist. „Nicht mit Schönspielerei. Der ausschlaggebende Punkt waren die Emotionen, die man gegen solch ein Team zeigen muss“, lautet das Resümee des OHC-Coaches. Das hat er seiner Mannschaft am Donnerstag beim Abschlusstraining eingeimpft. Natürlich müsse noch einiges mehr passen. Er denkt dabei an die Kaltschnäuzigkeit, die das Team im Hinspiel vermissen ließ. Eine Angriffseffektivität von 45 Prozent werde nicht ausreichen. Und die Wurfeffektivität müsse schon bei 65 bis 70 Prozent liegen, um etwas Zählbares mitnehmen zu können.

Bestechender Rückraum

Die Niedersachsen seien eine starke Truppe. Der Rückraum besteche mit Shootern, die sehr genau werfen können. Und durch das Zusammenspiel mit dem Kreis – in dem Fall Ex-Nationalspieler Sebastian Preiß – sei Springe noch unberechenbarer. Das Verteidigen mache es schwieriger. Zu defensiv stehen, sei wegen der Rückraum-Kanoniere gefährlich, zu offensiv stehen, würde den Kreisspielern gute Möglichkeiten eröffnen. „Wir müssen geschickt verteidigen und im Angriff einfach Mut zeigen“, so Christian Pahl.

Personell aus dem Vollen schöpfen kann er nicht, da Dominic Kehl seine Verletzung aus dem Schwerin-Spiel noch nicht auskuriert hat. Spielmacher Per Kohnagel hingegen wird wieder auflaufen. Janis Bohle ist dienstlich verhindert, Stephan Kleinert wird vermutlich auch nicht im Kader stehen, da er zuletzt beruflich eingebunden war und nicht trainieren konnte. Somit ist die Bank hinter der Bank diesmal nicht so voll wie sonst. Zwei Spieler werden dort Platz nehmen, einer von ihnen darf auf einen Einsatz hoffen. Gegen den ersten dicken Brocken den Liga-Spitzentrios.

Von Stefan Blumberg

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