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Oberhavel OHC auf verlorenem Posten
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20:30 12.03.2017
David Sauß (links) gehörte zu den wenigen Oranienburgern, die bei Flensburg-Handewitt II Normalform erreichten. Quelle: Robert Roeske (Archiv)
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3. Handball-Liga Nord: SG Flensburg-Handewitt II – Oranienburger HC 30:23 (16:15)

Es ist so gekommen wie befürchtet. Die Profireserve behielt gegen den in der Tabelle der 3. Liga Nord weiter oben rangierenden OHC beide Punkte. „Und der Sieg geht auch in der Höhe völlig in Ordnung“, sagte Gäste-Trainer Christian Pahl. Seine Mannschaft rief am Samstagabend nicht die Leistung ab, die vonnöten gewesen wäre, um auswärts ein weiteres Mal zu bestehen. „Wir haben auf zu vielen Positionen nicht so gespielt, wie wir es können.“

Insbesondere das Abwehrverhalten bemängelte der Coach. Er nahm dabei niemanden heraus, auch die Torhüter nicht. Was den Oranienburgern allerdings am Samstag besonders zum Verhängnis wurde, war das Außenspiel der Flensburger. Pausenlos wurden Steidtmann und Mumm so eingesetzt, dass sie verwandeln konnten. Beide trafen je siebenmal. „Wir haben gewusst, dass sie über diese Positionen gefährlich sind. Aber wir konnten es nicht verhindern“, so Christian Pahl. Seine Mannschaft lag fast durchweg hinten, nach der 2:1-Führung setzte sich der Gastgeber schnell auf 5:2 ab (8.) und führte bis auf wenige Ausnahmen (11:11, 14:14, 15:15). Der Treffer zum 16:15 kurz vorm Wechsel – wieder von den Außenpositionen erzielt – war für die SG das Startsignal für den Sieg.

Der Vorsprung wuchs auf zwei, drei, vier, fünf Tore (23:18). „Weil wir zu einfache Treffer kassierten und disziplinlos spielten. Eins-zu-eins-Situationen nutzten die Flensburger gnadenlos aus“, so Pahl. Per Oke Kohnagel zog die Fäden im Spiel der Gastgeber und schuf stets die nötigen Räume für seine Mitspieler. In der zweiten Hälfte hatte der OHC nichts mehr entgegenzusetzen. Die beiden einzigen Gäste mit einer ansprechenden Form – David Sauß und Dennis Schmöker – konnten das Unheil auch nicht abwenden. Beim 28:21 war vor 130 Zuschauern erstmals der Sieben-Tore-Vorsprung hergestellt (54.). Der hielt bis zum Ende. Christian Pahl glaubt, „dass uns die beiden Niederlagen nicht umhauen. Klar ist, dass wir uns steigern müssen, wenn wir Samstag gegen den VfL Potsdam bestehen wollen.“

Von Stefan Blumberg

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