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OHC überrollt die Gäste von der Nordsee

3. Handball-Liga OHC überrollt die Gäste von der Nordsee

Nach dem souveränen Sieg gegen Altjührden bemüht Trainer Christian Pahl Superlative. Seine Drittliga-Handballer vom Oranienburger HC hätten eine „überragende“ erste Halbzeit gezeigt. Mann des Abends: Keeper Simon Herold, der mehr als eine Viertelstunde lang die weiße Weste wahrte.

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David Sauß beim Torabschluss. Er war am Samstagabend einer der Garanten für den deutlichen OHC-Heimerfolg.

Quelle: Robert Roeske

3. Handball-Liga Nord: Oranienburger HC – SG VTB Altjührden 28:16 (16:5). 16 Minuten und acht Sekunden standen auf der Hallenuhr in der MBS-Arena, als Simon Herold erstmals geschlagen war. Bis dahin – und auch noch darüber hinaus – hatte der OHC-Torwart die Werfer von der Nordseeküste zur Verzweiflung getrieben. Mit einem 10:0-Lauf sind die Oranienburger Drittliga-Handballer am Samstagabend über die SG VTB Altjührden hinweggefegt. Die 855 Zuschauer in der proppevollen Arena waren aus dem Häuschen. Bis zur Halbzeit hatte Herold den Ball nur fünfmal an sich vorbei gelassen. „Das war in dieser Konstellation nicht zu erwarten“, sagt OHC-Trainer Christian Pahl zufrieden.

Er musste diesmal komplett auf Robert Stelzig verzichten. Dass er bei solch einem einseitigen Spielverlauf auch anderen Spielern noch eine Pause gönnen konnte, hätte Christian Pahl nicht erwartet. Er bemüht Superlative: „Die erste Halbzeit war herausragend. Die Mannschaft hat überragend umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten.“ Der furiose Start zog den Gästen prompt den Zahn. „Simon hat in dieser Phase alles gehalten, was aufs Tor kam“, lobt der Coach. „Glück gehört da natürlich auch dazu, aber er war ein ganz wichtiger Baustein für den Sieg.“ Gleiches gelte für Kreisspieler Janis Bohle und Rückraumakteur David Sauß. „Beide haben ein überragendes Spiel gemacht.“

Zum besten Werfer avancierte aber Dennis Leroy Schmöker. Neunmal traf er am Samstag. Das Loblied auf den Keeper stimmt auch er an. „Mit Simon Herold hinten drin haben wir eine ganz starke Abwehr gestellt. Der hatte gefühlt acht Arme und vier Beine. Er hat alles rausgefischt.“ Trainer Christian Pahl bezeichnet seinen besten Torschützen als „Mentalitätsmonster“. Er habe die Mannschaft wie schon in der Vorwoche mitgerissen. „Wir sind froh, dass Dennis bei uns ist.“

Schmöker eröffnete mit einem erfolgreichen Siebenmeter auch den zweiten Durchgang. „Da haben wir ein, zwei Gänge runtergeschaltet. Das war nicht so gut“, sagt er selbstkritisch. Zwar kassierten die Oranienburger nach dem Seitenwechsel mehr als doppelt so viele Gegentreffer wie in Halbzeit eins, ihr Vorsprung aber schmolz nicht. „Wir haben uns von der Spielweise der Gäste etwas anstecken lassen“, sagt Christian Pahl. Seine Mannschaft habe „ein bisschen rumgeschlendert“. Da sei das Spiel nicht mehr so ansehnlich gewesen wie noch vor der Pause.

„Ich bin riesig stolz auf unsere Leistung“, bemerkt Dennis Schmöker dennoch. „Das war eine unserer besten Halbzeiten überhaupt“, sagt er über den ersten Spielabschnitt. Christian Pahl nutzte die komfortable Situation, um weiter mit den Kräften zu haushalten. OHC-Kapitän Robin Manderscheid, den zuletzt Adduktorenprobleme plagten, durfte im Angriffsspiel pausieren. „In den letzten 25 Minuten konnten wir ihn ganz rausnehmen“, so der Oranienburger Trainer. Christian Pahl genießt den Moment, hebt aber auch schon wieder den Zeigefinger. Es gelte, alle Spieler bis zum Samstag wieder fit zu bekommen. „Wir werden uns wohl irgendwie bis zur Osterpause schleppen müssen.“

Von Christoph Brandhorst

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