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14:58 31.07.2018
Lara Sophie Glasow (3.v.r. ) vom Löwenberger SV überzeugte bei den Deutschen Junioren-Meisterschaften in Rostock. Quelle: Verein
Oberhavel

Mit respektablen Ergebnissen kehrten am Sonntag drei Nachwuchs-Leichtathleten aus Oberhavel von den Deutschen Junioren-Meisterschaften der U18 und U20 aus Rostock zurück. Dabei verpasste der Vehlefanzer Jakob Rettschlag mit Platz vier über die 1500 Meter in einer Zeit von 4:32,38 Minuten nur knapp eine Medaille.

Neben dem 17-Jährigen waren auch die Löwenberger Tim Bertram und Lara Sophie Glasow in Rostock am Start. Für die 16-jährige Werferin Glasow waren die Titelkämpfe in Rostock eine Premiere, zum ersten mal nahm sie an nationalen Meisterschafen teil. „Das war schon völlig anders als bei kleineren Wettkämpfen. Schon alleine, dass bei den Versuchen auch die Uhr eine Rolle spielt, man darf sich nicht so viel Zeit lassen wie man möchte. Das macht die ganze Sache schon ein wenig schwieriger“, sagt sie. Im Kugelstoßen landete Glasow auf Rang zwölf, beim Diskuswerfen erreichte die Athletin des Löwenberger SV sogar Platz sechs. „Das Kugelstoßen hätte sogar noch ein wenig besser sein können, beim Einstoßen habe ich mich richtig super gefühlt, aber im Wettkampf war die Kraft dann weg. Mit dem Ergebnis im Diskuswerfen war ich super zufrieden.“ Nun konzentriert sich Glasow auf die Löwenspiele im heimischen Waldstadion, zeigt sich aber immer noch beeindruckt von der Veranstaltung in Rostock. „Das war schon klasse, alles war super organisiert und exakt nach Zeitplan. Das macht dann schon richtig viel Spaß. Nun möchte ich noch in Löwenberg die Stadionrekorde angreifen – das ist das nächste Ziel.“

Für Vereinskollege Tim Bertram verliefen die Titelkämpfe dagegen nicht so reibungslos wie erhofft. Gehandicapt von muskulären Problemen reichte es über die 800 Meter zu Platz neun. „Darüber hat sich Tim schon ein wenig geärgert, die Top-Acht waren schon sein Ziel. Aber bei solchen Titelkämpfen musst du halt voll körperlich da sein“, erklärt Axel Klicks, Vereinschef des Löwenberger SV und Trainer. Allerdings betrachtet Klicks dies als Jammern auf hohem Niveau: „Aus Vereinssicht ist es überragend, zwei Athleten bei den Meisterschaften melden zu können. Darauf sind wir natürlich sehr stolz.“

Auch Axel Klicks zeigte sich von den Gegebenheiten in Rostock angetan: „Als Fazit kann man klar sagen: Rostock kann Deutsche Meisterschaften. Das war echt super professionell, alles wurde perfekt organisiert.“ Auch altgediente Helden der Werferszene gaben sich in der Hansestadt die Ehre, so erblickte man unter den Zaungästen auch den einstigen Kugelstoß-Europameister Ralf Bartels oder Diskus-Olympiasieger Jürgen Schult. „Das war klasse, man hatte auch mal die Gelegenheit, mit diesen ehemaligen Weltklassesportlern zu sprechen und sich auch mit ihnen auszutauschen.“

Von Knut Hagedorn

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