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Oberhavel „Uns gibt es nur im Doppelpack“
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09:09 08.11.2018
Steven Schuster (l.) und Sohn Philip mit dem geliebten Rugby-Ei. Quelle: Privat
Oranienburg

Rugby spielt im Hause Schuster eine gewichtige Rolle. Vater Steven und sein Sohn Philip haben sich seit vielen Jahren erfolgreich dem runden Leder-Ei verschrieben und spielen auch seit fünf Jahren zusammen in einer Mannschaft. „So lange meine Knochen halten, werden wir beide auch zusammen in einem Team spielen, das steht für uns fest. Uns gibt es nur im Doppelpack“, sagt Papa Steven über die gemeinsame Leidenschaft.

Der Ursprung der Rugby-Begeisterung stammt vom älteren der beiden Schusters. „Ich habe vor 15 Jahren beim Veltener RC mit dem Rugby begonnen“, erinnert sich der heute 35-Jährige an seine Anfänge. Zwei Jahre später wechselte Schuster zur Rugbyunion nach Hohen Neuendorf. 2012 verließ der seit 17 Jahren in Oranienburg lebende Schuster erstmals Oberhavel und wechselte zum Berliner RC „Ich wollte unbedingt 1. Bundesliga spielen und deshalb ging ich nach Berlin, allerdings auch nur für ein halbes Jahr, anschließend kehrte ich zurück nach Velten.“

Sohn Philip hatte zunächst eine andere Leidenschaft, nämlich den Fußball. Schon mit vier Jahren begann Schuster junior beim Oranienburger FC Eintracht. Acht Jahre später sollte dann jedoch der Sportartwechsel erfolgen: Philip startete bei der Hohen Neuendorfer Rugbyunion seine Rugby-Laufbahn. „Natürlich hat mich mein Vater dahingehend sehr beeinflusst und mich für Rugby begeistert“, so der 22-Jährige. Für Papa Steven ein Glücksfall: „Philip war von Anfang an ein Naturtalent. Nicht umsonst ist er auch Nationalspieler geworden.“ Mit 16 Jahren stand Schuster junior erstmals im Nationalkader, zwei weitere Länderspiele sollten folgen.

Im Jahr 2013 durften die beiden Schusters dann erstmals gemeinsam auf dem Platz stehen – im Dress des Veltener RC. Zusammen spielten beide noch ein Jahr 1. Bundesliga, dann folgten einige Jahre im Unterhaus. Die gemeinsame Zeit auf dem Platz genießt das Vater-Sohn-Duo dabei in vollen Zügen.

„Wir empfinden es einfach als ein Riesenglück, gemeinsam spielen zu dürfen und harmonieren bestens miteinander“, so Steven. Als ehrgeizig würden sich beide beschreiben, Steven gilt jedoch als der impulsivere der beiden. Auf die Frage, wer talentierter sei, müssen beide herzhaft lachen. Und Philip Schuster gibt die Antwort: „Na, ich natürlich.“ Während Papa Steven auf dem Feld für die Drecksarbeit zuständig ist, glänzt Philip als flinker und wendiger Spieler.

Als emotionalstes gemeinsames Spiel sehen die beiden Schusters eine Partie aus dem Jahr 2016 an, die beide so schnell nicht vergessen werden. „Wir haben damals gegen unseren ehemaligen Verein aus Hohen Neuendorf gespielt und mit 15:14 knapp gewonnen. Philip hat dabei alle fünfzehn Punkte für uns gemacht. Das war unfassbar emotional und nach dem Spiel haben wir beide schon ein paar Tränchen vergossen“, erinnert sich Steven Schuster.

2017 verließen beide den Veltener RC in Richtung des Berliner SV, dem aktuellen Tabellenführer der 2. Rugby-Bundesliga. Allerdings haben sich beide für die Zukunft schon einen Wunsch überlegt, den sie demnächst verwirklichen wollen: „Wir würden gerne wieder in der Region spielen, also in Oberhavel“, so Steven Schuster. Wohin der Weg der beiden führen soll, wollten beide jedoch noch nicht verraten.

Von Knut Hagedorn

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