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Oberhavel VSV Havel Oranienburg ist Drittliga-Meister
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20:38 12.03.2017
Anika Zülow wurde nach dem letzten Heimspiel der Saison zur „Spielerin der Saison“ beim VSV Havel Oranienburg gewählt Quelle: Robert Roeske
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Oranienburg

Die Volleyballerinnen des VSV Havel Oranienburg sind am Ziel. Mit einem klaren 3:0-Erfolg (25:23, 25:23, 25:16) gegen den SV Warnemünde sicherte sich das Team vom Trainerduo Michael Bade und Ricardo Galandi bereits zwei Spieltage vor Ablauf der Saison die Meisterschaft in der 3. Liga Nord. Allerdings mussten die Gastgeberinnen dafür vor allem in den ersten beiden Sätzen gegen äußerst unbequeme Gäste aus Warnemünde hart arbeiten.

In den Anfangsminuten der Partie war den Gastgeberinnen ein Stück weit Nervosität anzumerken, der Tabellenführer agierte verhalten. Insbesondere die kleineren Angriffsspielerinnen der Gäste machten viele Punkte. So stand es kurz vor dem Ende des ersten Satzes 21:23, ein Satzverlust drohte. Dann jedoch griff das Trainerteam des Gastgebers in die Trickkiste und vollzog einen Doppelwechsel. Für die Zuspielerin im Vorderfeld kam eine Diagonalspielerin, zudem verlies die Diagonalspielerin aus dem Hinterfeld für eine Zuspielerin das Parkett. Dadurch hatten die VSV-Frauen eine Angriffsspielerin mehr zur Verfügung – und das sollte sich noch auszahlen.

Die eingewechselte Natalie Sabrowske machte vier Punkte am Stück und Satz eins war in Sack und Tüten. Satz zwei begann deutlich besser, schnell führten die Oranienburgerinnen vor 120 Zuschauern im HBI-Sportforum mit 7:2. Allerdings wackelte anschließend vor allem die Annahme, so dass die Gäste wieder heran kamen. Der VSV war gefordert und steigerte sich anschließend besonders im eigenen Aufschlag, schließlich ging auch Satz zwei 25:23 nach Oranienburg.

Der dritte Satz war dann eine klare Sache für den designierten Meister der 3. Liga Nord. Der nahende Titelgewinn euphorisierte das Team, es lief nun reibungslos und mit 25:16 wurde das Spiel und damit auch die Meisterschaft gewonnen. „Wir haben zwar schon deutlich bessere Spiele gemacht, sind aber froh, dass wir nun die Meisterschaft errungen haben. Wir können jetzt befreit aufspielen in den letzten beiden Partien der Saison“, so Ricardo Galandi.

Gefeiert wurde anschließend in einem griechischen Restaurant in Lehnitz, die ganz große Sause soll nach Saisonende folgen. Im Rahmen der Partie gegen den SV Warnemünde wurde Anika Zülow noch zur besten Spielerin der Saison beim VSV gekürt. Für Galandi völlig zu Recht: „Anika Zülow ist für uns eine unersetzliche Kraft, sehr stabil und menschlich einfach ein super Typ.“

Von Knut Güldemeister

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