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Oberhavel VSV Havel reist selbstbewusst zum Gipfeltreffen
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08:30 07.12.2018
Bislang hatten die Volleyballerinnen des VSV Havel Oranienburg jede Menge Anlass zum Jubeln. Quelle: Verein
Oranienburg

Am Sonntagnachmittag kommt es im Berliner Stadtbezirk Prenzlauer Berg zum Gipfeltreffen der 3. Volleyball-Liga Nord der Frauen. Ab 15 Uhr empfängt dann die gastgebende SG Rotation als ungeschlagener Tabellenzweiter den ebenfalls noch makellosen Tabellenführer VSV Havel aus Oranienburg. Die Vorfreude ist groß vor dem Showdown – gerade vor dem Hintergrund, dass sich die beiden Spitzenteams der Liga innerhalb von nur vier Wochen gleich zweimal duellieren werden. Das Rückspiel findet bereits am 13. Januar 2019 in Oranienburg statt.

„Man merkt auf jeden Fall, dass wir vor einem Topspiel stehen. Das Kribbeln innerhalb der Mannschaft wird größer. Alle Spielerinnen sind fokussiert, angespannt und voller Vorfreude“, beschreibt Trainer Robert Hinz die Situation beim Spitzenreiter vor dem Gipfeltreffen. Für Hinz selbst wird es keine Spielvorbereitung wie jede andere: „Ich bin generell sehr akribisch in meiner Arbeit vor den Duellen, aber jetzt muss ich auch gestehen, dass ich mir alles dreimal überlege und nochmal etwas genauer hinschaue.“ Das Duell in Berlin ist für den 26-Jährigen zugleich das Aufeinandertreffen der beiden besten Teams der 3. Liga. „Beide Mannschaften sind nicht umsonst noch ungeschlagen und ganz vorne in der Tabelle. Der Weg zur Meisterschaft führt vor allem über Rotation und uns, aber auch den TSV Tempelhof-Mariendorf und den BBSC Berlin II würde ich noch dazuzählen.“

Dass beide Teams innerhalb von nur wenigen Wochen zweimal aufeinandertreffen, findet Hinz attraktiv. „Das hat schon Charme, ähnelt so bisschen einem Play-Off-Modus, finde ich. Klar ist natürlich, sollte es einem der beiden Teams gelingen, beide Spiele zu gewinnen, wäre es schon ein großer Schritt in Richtung Meisterschaft und wir hoffen natürlich, dass wir das sind.“ Personell kann der VSV Havel nahezu aus dem Vollen schöpfen, einzig Svenja Günzel wird fehlen. Für Zuspielerin Julia Löchel wird es dagegen Sonntag das vorerst letzte Spiel im VSV-Dress sein – aus freudigem Grund, wie Hinz erklärt: „Julia ist schwanger und wird demnach nach dem Spiel erstmal ausscheiden aus dem Spielbetrieb.“

Acht Spiele, acht Siege – beide Teams dürften nur so strotzen vor Selbstvertrauen und Robert Hinz erwartet ein Duell auf Augenhöhe. „Es werden Kleinigkeiten entscheiden. Wer an diesem Tage den besseren Aufschlag und die bessere Annahme an den Tag legt, wird gewinnen. Wir reisen auf jeden Fall mit breiter Brust an, aber auch bei Rotation wird das Selbstvertrauen nach acht Siegen groß sein.“

Stimmungsvoll soll es zugehen am Sonntag, das ist einer der Wünsche von Hinz im Vorfeld. „Ich hoffe, dass einige Fans von uns mitkommen, wir haben ordentlich die Werbetrommel gerührt. Ich denke, dass es voll werden dürfte, gerade aufgrund der Tabellenkonstellation ist es schon ein spannendes und sehr interessantes Duell – da lohnt sich ein Besuch.“

Von Knut Hagedorn

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