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VSV Havel schlägt zur Meisterschaft auf

3. Volleyball-Liga VSV Havel schlägt zur Meisterschaft auf

Erster Meisterschafts-Matchball für die Drittliga-Volleyballerinnen des VSV Havel Oranienburg. Nach einer starken Saison, in der Oberhavels Mannschaft des Jahres 2016, erst einmal verlor, können sie am Wochenende gegen Warnemünde vorzeitig den Titel holen. Trainer Michael Bade warnt aber vor verfrühter Euphorie.

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Die Havel-Volleyballerinnen um Außenangreiferin Frederike Fischer (Nummer 15) hatten in dieser oft Grund zum Jubeln. Jetzt wartet die Krönung.

Quelle: Roeske

Oranienburg. Erster Matchball für die Volleyball-Frauen des VSV Havel Oranienburg. Mit einem Heimsieg am Samstag gegen den Tabellenvorletzten SV Warnemünde (16 Uhr, HBI-Sportforum) wäre Platz eins in der 3. Liga Nord endgültig unter Dach und Fach – und das bereits zwei Spieltage vor Saisonende.

Für Michael Bade, der zusammen mit Ricardo Galandi das Trainerduo des VSV bildet, wäre der Gewinn der Meisterschaft die Bestätigung einer tollen Entwicklung. „Nach dem zweiten Platz im Vorjahr haben wir uns ein weiteres Mal gesteigert, von der rein sportlichen Entwicklung her ist es schon die beste Saison seit vielen Jahren“, schätzt Bade den Saisonverlauf ein. Dies belegen auch die reinen Fakten: Von den bisher absolvierten 17 Saisonspielen konnten die VSV-Frauen 16 gewinnen, einzig beim VG WiWa Hamburg kassierte man am 12. Februar die bislang einzige Niederlage. Zudem konnten die Oranienburgerinnen neun der sechzehn siegreichen Spiele „zu Null“ für sich entscheiden.

Die Gründe des Erfolgs sind für den Coach klar definierbar: „Entscheidend war im vergangenen Sommer, dass die Mannschaft komplett zusammengeblieben ist. Der Teamgeist ist super, dazu kommt eine stetige Steigerung im spielerischen Bereich. Wichtig ist aber auch unsere qualitativ gute Kaderbreite, wir sind nicht abhängig von zwei, drei Spielerinnen.“ Dementsprechend werden die Havel-Frauen als Favorit in die Partie gegen den Tabellenvorletzten SV Warnemünde gehen, allerdings denkt Michael Bade noch nicht an eventuelle Feierlichkeiten. „Warnemünde steckt tief im Abstiegskampf, sie werden mit Sicherheit alles geben, um bei uns etwas zu holen. Demnach sollten wir total fokussiert in diese Partie gehen, wir werden Warnemünde sicher nicht unterschätzen“, so Bade.

Neben der möglichen Meisterschaft gibt es noch eine weitere Motivationsspritze. „Die Partie ist unser letztes Heimspiel der Saison“, so Bade. „Da wollen wir natürlich noch einmal abliefern und den hoffentlich zahlreichen Fans tollen Sport bieten“, verspricht der Coach.

Einen mit der Meisterschaft verbundenen Aufstieg in die 2. Volleyball-Liga werde der VSV Havel nicht wahrnehmen. Einen Verzicht auf das Aufstiegsrecht habe der Verein bereits erklärt. Für Michael Bade eine logische Entscheidung: „Klar würde es uns alle reizen, in der 2. Liga zu spielen, aber dazu müssen einfach auch die Rahmenbedingungen passen. Die 2. Liga ist schon sehr professionell aufgestellt, soweit sind wir von unseren Möglichkeiten her noch nicht. Wir sind ein relativ kleiner Verein, der stetig wachsen muss. Aber ich denke, für die Stadt wäre es irgendwann toll, dorthin zu kommen. Ausschließen will ich das nicht.“

Von Knut Güldemeister

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