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Verwirrung um ein nicht gegebenes Tor

Handball Brandenburgliga Frauen Verwirrung um ein nicht gegebenes Tor

Der Oranienburger HC kassiert einen Treffer in der Schlussminute – oder auch nicht. Die große Unsicherheit wurde nun aufgeklärt.

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Mit kühlem Kopf sicherten sich die OHC-Damen um Katharina Lambeck (3. v. l.; Nummer 8) einen Punkt gegen Lok Rangsdorf.

Quelle: Verein

Oranienburg. Die Heimpremiere der Handball-Frauen des Oranienburger HC in der Brandenburgliga war nichts für schwache Nerven. Dank einer furiosen Aufholjagd sicherte sich der Aufsteiger beim 29:29-Unentscheiden noch einen Punkt gegen den SV Lok Rangsdorf (MAZ berichtete).

Vor allem die Schlussphase hatte es in sich: Der Gastgeber schaffte es, einen zwischenzeitlichen Sieben-Tore-Rückstand Stück für Stück zu verkürzen. In der letzten Spielminute wurde es dann dramatisch – und auch etwas kurios. Beim Stand von 28:29 für die Gäste traf Rangsdorf zum vermeintlichen 28:30, was bei noch verbliebenen knapp 30 Sekunden die Vorentscheidung gewesen wäre. Das Spiel lief weiter, nur die Anzeigetafel wies weiterhin 28:29 auf. Dementsprechend groß war die Freude beim Gastgeber, als zehn Sekunden vor dem Abpfiff der Ausgleich gelang. Die Szene blieb dennoch in Erinnerung und die Frage war berechtigt: Fehlte da nicht ein Tor für Rangsdorf?

Gästetrainer Andreas Kroll hat die Szene noch gut im Gedächtnis: „Wir haben ein Tor erzielt, allerdings wurde das Tor vom Schiedsrichter nicht gegeben, da eine Spielerin von mir beim Torwurf im Kreis gestanden haben soll. Leider haben meine Spielerinnen nicht realisiert, dass der Schiedsrichter Abwurf statt Anstoß anzeigte. Es war alles sehr unübersichtlich. Daher dachten einige Spielerinnen, das Spiel sei gewonnen. Das darf uns natürlich nicht passieren, die Konzentration muss hoch bleiben.“

Sein Oranienburger Trainerkollege Andreas Schulz war dagegen sehr froh, dass seine Mannschaft in dieser Szene geistesgegenwärtig reagiert hatte. „Die Erleichterung bei uns war groß, dass der Schiedsrichter das Tor nicht gab, denn das wäre für uns die Niederlage gewesen. Zum Glück haben meine Mädels in dieser Situation super schnell reagiert und die Unaufmerksamkeit der Gäste bestraft“, freut sich OHC-Coach Schulz. Somit wurde auch der geneigte Beobachter aufgeklärt, der zunächst an ein Phantomtor glaubte.

Von Knut Hagedorn

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