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Die HCN-Abwehr war der Garant des Sieges

Handball Verbandsliga Die HCN-Abwehr war der Garant des Sieges

In einem umkämpften Spiel setzten sich die Handballer des HC Neuruppin mit 24:23 gegen den VfL Potsdam II durch. Vor allem die beiden Abwehrreihen prägten das Spiel und ließen nur wenige Torchancen zu. Am Ende bewies Gastgeber HCN Moral und Nervenstärke und siegte vor 300 begeisterten Zuschauern.

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Die Abwehr des HC Neuruppin um Christian Koall (l.) und Ronny Wolf (r.) war der Garant des Heimsieges über den VfL Potsdam II.

Quelle: Roland Möller

Verbandsliga.
HC Neuruppin - VfL Potsdam II 24:23 (11:11). So ein Sieg kann Schwung für eine ganze Saison geben. In einer packenden Partie setzten sich die Handballer des HC Neuruppin am Sonntag gegen den Tabellendritten der Verbandsliga, den 1. VfL Potsdam II mit 24:23 durch. Das heimische Trainerduo Christian Will und Wilfried Mundchen brauchten nach dem Abpfiff einige Minuten, um die richtigen Worte zu finden. „Super, so ein Erfolgserlebnis haben sich die Mannschaft und auch die Zuschauer mal verdient. Basis des Sieges war die gute Abwehrarbeit“, freute sich Coach Will. Schon im Hinspiel (24:22 für Potsdam) hätte sein Team toll gespielt, aber diesmal habe es Moral und Nervenstärke bewiesen und sich selbst mit den Sieg belohnt.

Von Beginn an dominierten beide Abwehrreihen

Es war von Beginn an ein spannendes Spiel, beide Abwehrreihen standen super, ließ nur wenige Wurfchancen zu. So hieß nach sechs Minuten erst 2:0 und nach zwölf Minuten 4:3. Vor allem die HCN-Abwehr um die Routiniers Christian Koall und Ronny Wolf arbeitete sehr gut, verschob sich immer wieder geschickt. Die spielstarken Potsdamer fanden einfach keine Lücke und wenn doch, stand da noch Torwart Tobias Kröcher. „Wir haben Potsdam allein in der ersten Hälfte viermal ins Zeitspiel gezwungen, die Gäste musste so immer wieder schwere Würfe nehmen“, lobte Will. Vorn wirbelten vor allem Nico Hecht und Neuzugang Fabian Pastor. Der hatte vor über sechs Jahren den HCN als erfolgreicher Nachwuchsspieler verlassen und war nun kurzfristig von Grün-Weiß Werder zum HCN gestoßen.

Einen tollen Einstand gelang Fabian Pastor, der Neuzugang traf in seiner ersten Partie für den HCN gleich siebenmal

Einen tollen Einstand gelang Fabian Pastor, der Neuzugang traf in seiner ersten Partie für den HCN gleich siebenmal.

Quelle: Roland Möller

Die Partie blieb umkämpft, aber selbst als der HCN in doppelter Unterzahl (zwei Zweiminuten-Strafen) war, traf Hecht zum 11:8 (24.). Dann kam die HCN-Offensive aber ins Stottern. Die bewegliche Gästeabwehr schloss immer wieder die Lücken und beim Pausenpfiff hieß es 11:11. Nach dem Wechsel hielt die Torarmut beim HCN an, der Gast setzte sich auf 14:11 ab. Trainer Will reagierte, nahm eine Auszeit und sprach wohl die richtigen Worte. „Wir haben da oft zu früh abgeschlossen“, erklärte er. Seine Truppe fand zu seiner abgezockten Spielweise zurück. Auch eine Manndeckung für Pastor brachte den HCN nicht aus dem Rhythmus. „Da haben wir mit Marcel Pekrul oder William Kehnscherper starke Spieler in der Hinterhand“, so Will. Der HCN kam auch dank der super Abwehr wieder auf, Wolf gelang das 14:14 (40.). Das Spiel begann von vorn.

Gastgeber behielt vor 300 Zuschauern die Nerven

Der HCN setzte sich wieder langsam ab, auch weil Kröcher zweimal super reagierte. Beim 20:17 (48.) gab es die erste Hoffnung auf einen Heimsieg. Doch weiterhin musste sich jedes Team seine Tore hart erkämpfen und es blieb spannend. 30 Sekunden vor dem Ende führte der HCN 23:22. Pekrul erkämpfte sich den Ball, dribbelte sich durch und wurde beim Wurf gefoult: Siebenmeter. Routinier Christian Lück behielt die Nerven, traf zum 24:22, Potsdam kam zwar noch zum 24:23, dann ertönte aber die Schlusssirene. „Ich war mir erst sicher, als Lück traf. Hier hätte alles passieren können, Potsdam reiste mit einer starken Formation an und hat einen guten Ball, mit schönen Kombinationen gespielt. Doch wir hatte immer die richtige Antwort parat. Der Sieg sollte uns noch mehr Selbstvertrauen geben“, so der HCN-Trainer Will.

Von Roland Möller

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