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Eine Idee nimmt Gestalt an

Rollireitschule Radensleben lädt zur 1. Offenen Landesmeisterschaft für Para- und Regelreiter ein Eine Idee nimmt Gestalt an

In der Rollireitschule Radensleben nimmt eine Idee langsam Gestalt an. Am kommenden Wochenende findet auf dem Hof von Landestrainerin Gundula Lüdtke die 1. Offene Landesmeisterschaft Berlin/Brandenburg statt – für behinderte und nichtbehinderte Reiter.

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hirley Sue Giese von der Rollireitschule ist erblindet, reitet aber trotzdem in Wettkämpfen. 

Quelle: Dirk Becker

Radensleben. „Das wollten wir erreichen“, sagt Christa Lemmé, Pressesprecherin der Rollireitschule. „Ein Zentrum für den Paralympischen Dressurreitsport aufzubauen.“ 40 Reiter werden sich in verschiedenen Dressurprüfungen messen. Sie kommen aus Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen sowie aus den alten Bundesländern.

„Die Leute nehmen das an“, sagt Christa Lemmé. Für Qualifikationspunkte, die für die Starts bei internationalen Wettbewerben notwendig sind, mussten die Para-Reiter, wie sie sich selbst nennen, bislang ins Ausland fahren, um dort an Wettkämpfen teilzunehmen. Das bedeutete einen hohen finanziellen Aufwand, der mit dem neuen Standort nun nicht mehr notwendig ist. Immerhin hat der Radenslebener Landesstützpunkt mittlerweile acht Reiter, die paralympische Teilnahmen im Blick haben.

Zeitplan der Landesmeisterschaft

Samstagvormittag 10 – 12.15 Uhr

Dressurprüfungen für behinderte Reiter-Grade I bis IV – und Regelreiter

Samstagnachmittag 13.30–16.45 Uhr

Dressurprüfungen für behinderte Reiter-Grade I bis IV – und Regelreiter 1. LM-Wertungsprüfung Grade I bis IV

Dressurprüfungen für behinderte Reiter, 1. Landesnachwuchschampionat – Grade I bis IV

Sonntagvormittag 10 – 13 Uhr

Dressurprüfungen für behinderte Reite-Grade I bis IV – und Regelreiter

2. LM-Wertungsprüfung Grade I bis IV

Dressurprüfungen für behinderte Reiter, 2. Landesnachwuchschampionat Grade I bis IV

Sonntagnachmittag 13.45 – 16 Uhr

Dressurprüfungen Kl. A*, Kl. L*, Kl. M*

Bereits Mitte April fand ein Dressurwettkampf auf dem Gelände in Radensleben statt, an dem Para- und Regelreiter teilnahmen. Gekämpft wurde hier um den Jubiläumspreis zum 20-jährigen Bestehen des Kreispferdesportverbandes. „Der Inklusionsgedanke ist gut rübergekommen“, sagte anlässlich dieses Wettbewerbs Marlies Teltsch, in Reiterkreisen anerkannte Kampfrichterin.

Zwei weitere Wettbewerbe stehen bereits fest im Terminkalender der Rollireitschule. Am 6. und 7. Juli findet in Radensleben ein Ostdeutsches Championat statt und am 29. und 30. August ein nationales Turnier mit internationaler Beteiligung. Beide Turniere werden übergreifend als 1. Brandenburg-Cup gewertet.

Von Dirk Becker

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