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Erfolgsserie des SV Lindow-Gransee gerissen

Volleyball Erfolgsserie des SV Lindow-Gransee gerissen

Vor 330 Zuschauern in der toll gefüllten Granseer Dreifelderhalle unterliegen die Grün-Weißen am Samstagabend dem VC Bitterfeld-Wolfen mit 1:3. Für mächtig Gesprächsstoff sorgte eine Schiedsrichter-Entscheidung am Ende des dritten Satzes – zu eben jenem Zeitpunkt, wo das Pendel endgültig in Richtung der Gäste aus Sachsen-Anhalt ausschlug.

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Die Freude über die Satzführung war nur von kurzer Dauer – Lindows Felix Göbert (Nummer 18) schaut schon ungläubig zum Schiedsrichter.

Quelle: Marius Böttcher

Lindow. Es brandete bereits großer Jubel in der mit 330 Zuschauern abermals toll gefüllten Granseer Dreifelderhalle über die 2:1-Satzführung auf, doch die Schiedsrichter erkannten den vermeintlich entscheidenden Punkt zum 26:24 nicht an. Insgesamt drei Satzbälle genügten den Zweitliga-Volleyballern des SV Lindow-Gransee im dritten Durchgang am Samstagabend nicht zum Satzgewinn – und ließen damit endgültig das Pendel in Richtung der Gäste ausschlagen. Beim Heimspiel gegen den VC Bitterfeld-Wolfen, welches man mit 1:3 (17:25, 25:21, 26:28, 22:25) verlor, riss die Serie der Grün-Weißen von vier Siegen in Folge.

Nach der Galavorstellung zwei Wochen zuvor gegen Mitteldeutschland, wo man dem amtierenden Meister keine Chance ließ, fanden die Schützlinge von Trainer Jan-Philipp Marks nur schwer in die Partie und mussten sich schnell damit abfinden, dass der erste Durchgang an die Gäste aus Sachsen-Anhalt ging, die lediglich mit acht Spielern angereist waren. Nach dem 17:25 zum Auftakt folgte eine Trotzreaktion im zweiten Satz, wobei der Start wieder schleppend war. Den Punkt zum 19:18, gleichbedeutend mit der erstmaligen Führung in diesem Durchgang, ließen die Grün-Weißen einen tollen Schlussspurt folgen, weshalb der Satzausgleich kurze Zeit später perfekt gemacht werden konnte. Und trotzdem wurde man das Gefühl nicht los, dass es schwer werden würde, die schlagkräftigen Gäste zu bezwingen.

VC-Coach Darko Despotovic: „Wir haben komplett am Limit gespielt“

So verlief der dritte Spielabschnitt auch auf Messers Schneide: Fast ununterbrochen agierte man gleichauf und ließ den Gegner höchstens auf zwei mickrige Punkte wegziehen. Den ersten Lindower Satzball beim 24:23 konnte Bitterfeld abwehren, sah sich jedoch direkt dem nächsten ausgesetzt. Ein toller Diagonalschlag der Grün-Weißen kratzte wohl noch die Außenlinie – die Referees wollten sich jedoch nicht entscheiden und ließen den Ball wiederholen. Letztlich nutzte der Gast das Wirrwarr, gewann den Satz mit 28:26 und ließ die eigene Brust immer breiter werden.

„Wir haben komplett am Limit gespielt, die Leistung meiner Mannschaft war phänomenal“, gab VC-Coach Darko Despotovic zu. 3:7, 6:13, 13:17, 18:23 – in Durchgang vier liefen die Lindower konsequent einem Rückstand hinterher, was sich auch trotz der Aufschlagserie von Matthias Penk zum Ende des Spiels nicht änderte. „Die Leistung war nicht absolut schlecht. Wir sind die Partie aber zu locker angegangen und leisteten uns zu viele Fehler“, gestand Jan-Philipp Marks.

Von Marius Böttcher

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