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HC Neuruppin unterliegt beim Tabellenzweiten

Handball Verbandsliga HC Neuruppin unterliegt beim Tabellenzweiten

Die Neuruppiner Handballer reisten ersatzgeschwächt zum Tabellenzweiten Wusterwitz. Sie verkauften sich aber gut, hielten mit viel Einsatz und Willen das Spiel lange offen. In der Schlussphase fehlte etwas die Kraft und die Konzentration und Wusterwitz gewann 26:22.

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Quelle: Roland Möller

Verbandsliga.
SV BW Wusterwitz – HC Neuruppin 26:22 (12:13). Die Neuruppiner Handballer reisten mit Personalsorgen zum Tabellenzweiten, dem SV Wusterwitz erging es aber auch nicht viel besser. Es entwickelte sich eine ausgeglichene umkämpfte Partie, die Wusterwitz mit 26:22 gewann. „Wir haben uns gut verkauft, an die Spielweise der Gastgeber muss man sich erst gewöhnen, aber wir haben dagegen gehalten“, berichtete HCN-Trainer Christian Will.

Beim Pausenpfiff führte der Gast 13:12

Die Neuruppiner benötigten einige Minuten, um ins Spiel zu finden. „Wusterwitz spielt in Abwehr und Angriff mit viel Körpereinsatz, dass ist schön Männersport und man muss die Spielweise annehmen“, erklärte Will. Zunächst liefen die Gäste so einem Rückstand hinterher. Doch nach 15 Minuten hatte sich die HCN-Abwehr gefunden, die Gäste merkten, hier ist etwas zu holen. Der Rückstand wurde langsam abgebaut und beim Pausenpfiff lag der HCN 13:12 in Front. In der Kabine war klar, „wir müssen so weiter spielen, dagegenhalten“, sagte Will. Zunächst blieb es dabei, es war eine ausgeglichene Partie. Ab der 40. Minute fiel es dem HCN aber immer schwerer, Tore zu erzielen. „Wir mussten langsam abreißen lassen, wir haben in der Offensive nicht mehr die richtige Lösung gefunden“, so Will. Es gab aber noch ein kleines Zwischenhoch der Gäste, sie verkürzten auf 21:19. Danach wurde dem HCN zu unrecht, wie Will fand, vom sonst guten Schiedsrichterteam ein Kontertor abgepfiffen. Die Gäste diskutierten, verloren etwas die Konzentration, so hieß es anstatt 21:20 plötzlich 22:19. „Danach war es rum, wir versuchten es weiter, aber es fehlte dann auch die Kraft“, so Will. Aber von ihm gab es keinen Vorwurf an die Mannschaft, im Gegenteil, „wir haben uns so teuer verkauft wie möglich, viel mehr war für uns nicht drin“, so Will.

Von Roland Möller

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