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Knaller mit Stoof beim Sieg gegen Favoriten

SV 90 Fehrbellin Knaller mit Stoof beim Sieg gegen Favoriten

Der SV 90 Fehrbellin startete mit einem Auftakt nach Maß in die neue Saison der 1. Kegelbundesliga: Erst musste der achtfache Deutsche Meister Kiel Federn lassen, dann hatte der KSK Oldenburg am zweiten Spieltag wenig Chancen auf einen Sieg. Dabei hatte Dietmar Stoof einen großen Anteil an den Erfolgen seiner Mannschaft auf den Heimbahnen am Rhin.

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Spielte zum Saisonauftakt ganz groß auf: Der Fehrbelliner Bohlekegler Dietmar Stoof ließ 918 und 911 Holz fallen und war von der Konkurrenz aus Kiel und Oldenburg nicht zu bremsen.

Quelle: privat

Fehrbellin. Das Erstligateam der Kegler des SV 90 Fehrbellin konnte am ersten Doppelspieltag der 1. Bundesliga beide Partien gegen Meister Kiel und Oldenburg mehr als souverän gewinnen. An beiden Tagen wurde Dietmar Stoof bester Holzsammler.

Auftakt mit Knalleffekt: SV 90 Fehrbellin I schlägt den achtfachen Deutschen Meister ETV/Phönix Kiel 5390:5205, 3:0 (57: 21).

Die Saisoneröffnung auf der Fehrbelliner Kegelbahnanlage in der Luchstraße begann gleich mit einem Knaller. Vizemeister SV 90 Fehrbellin hatte den achtmaligen Meister Kiel zu Gast. Nach Runde eins konnten die Hausherren eine 40-Holz-Führung bejubeln. Kapitän Dirk Sperling und Alexander Wolski ließen 899 und 895 Holz fallen. Beim Titelverteidiger Kiel sollten die 880 beziehungsweise 872 Holz von Kai Ludorf und Sascha Brinks die besten Ergebnisse werden. Der Mittelblock brachte dann bereits die Entscheidung. 90er Dietmar Stoof gelang mit starken 918 Holz das höchste Ergebnis des Spiels. Die 895 Holz von Partner Daniel Neumann konnten sich ebenfalls sehen lassen. Die Gästekegler Alexander Eggers und Jan Künstler mussten sich mit mageren 860 und 857 Holz zufrieden geben. Damit führte das Fehrbelliner Sextett mit 138 Holz. Hinzu kam, dass alle vier 90er die Einzelwertung anführten. Die Fehrbelliner Schlussachse Benjamin Münchow und Sebastian Krause hatten sogar die Chance, das Meister-Sextett mit der Höchststrafe nach Hause zu schicken. Mit 886 und 897 Holz waren auch sie ihren Gegenspielern René Richter (865) und Jörn Kemming (871) klar überlegen. Somit konnte man einen unerwartet klaren Sieg bejubeln.



Den Löwenanteil hatte erneut Dietmar Stoof beim Sieg der 90er gegen den KSK Oldenburg/Holstein 5379:5165, 3:0 (57:21).

Das Spiel begann wie am Vortag. Fehrbellins Anschieber Dirk Sperling (902) und Alexander Wolski (898) sorgten für eine deutliche 65-Holz-Führung. Auf Gästeseite kamen Jörg Vogelmann auf 877 (Mannschaftsbester) und Nils Wieske auf 858 Holz. Im Mittelblock fiel wieder der Bestwert der Rhinstädter. Dietmar Stoof ließ bei seinen 120 Würfen 911 Holz fallen. Daniel Neumann beendete sein Spiel mit 882 Hölzer. Da die Oldenburger Armin Barkholtz und Jan Haagen jeweils nur 850 Holz in die Wertung brachten, trennten beide Teams schon 158 Hölzer, weshalb der letzte Durchgang nur noch Formsache war. Benjamin Münchow und Sebastian Krause knüpften mit 896 und 890 Holz an die Leistungen ihrer Mitspieler an. Da Jan und Marc Stender das Spiel mit 861 und 869 Holz beendeten, gab es auch am Sonntag für die Gäste die Höchststrafe.

Von Peter Wolski

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