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Ostprignitz-Ruppin Ralf Günther springt ins WM-Abenteuer
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00:19 07.08.2017
Vom eigenen Hausboot in den Ruppiner See: Lars Günther bereitet sich auf den Start bei der Masters-WM in Budapest vor. Quelle: Marius Böttcher
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Neuruppin

„Ready, set, go!“ Auf jenes Startsignal fiebert der Jenenser Ralf Günther sehnlichst hin. Der 40-Jährige kam nach seinem Studium, das er in Wirtschaftsingenieurwesen in seiner thüringischen Heimat erfolgreich absolvierte, nach Neuruppin und besitzt seitdem ein Seegrundstück mit Ferienwohnungen, welches an Urlauber ganzjährig vermietet wird. Sein Fokus liegt gegenwärtig aber nicht auf Sonne tanken oder dem Beruf – zu groß ist bei dem passionierten Schwimmer die Vorfreude auf die Teilnahme an der Masters-WM in Budapest.

Passion für den Sport durch die Eltern

Erst mit 25 ist man ein Master und darf sich bei den Welttitelkämpfen der Breitensportler vom 7. bis 20. August in der ungarischen Hauptstadt mit den besten Athleten aller Kontinente messen. „Wenn man aus dem Profisport austritt, sind die Masters die einzige Möglichkeit an solch großen Wettbewerben teilzunehmen“, klärt Ralf Günther, der in der Altersklasse 40 bis 45 startet, auf. Der Sohn einer mehrfachen Bezirksmeisterin im Kanurennsport, die 1966 sogar an der ersten Spartakiade in Berlin teilnahm, konnte sich schon immer für den Sport im kühlen Nass begeistern.

Bei der Deutschen Meisterschaft wurde er Siebter, nun lockt Ralf Günther das WM-Abenteuer. Quelle: Privat

„Seit meinem vierten Lebensjahr schwimme ich, gemeinsam mit meinem Papa gehören wir auch einem Tauchclub an“, so Günther, der sich trotz dienstlicher Verpflichtungen und weiteren Ehrenämtern (Bootswart bei der Neuruppiner Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes, Abteilungsleiter Schwimmen an der Universität in Jena) eine bestmögliche Vorbereitung nicht nehmen lassen will. Jede freie Minute wird mit dem achtköpfigen Team, wovon sechs zur WM reisen, für die notwendigen Trainingskilometer genutzt. „Ich bin eigentlich täglich im Wasser, zweimal die Woche sehen wir uns als Gruppe in Jena“, verrät er, dass eine Einheit auch mal bis Mitternacht gehen kann, da berufliche Verpflichtungen Vorrang haben. Fit hält er sich außerdem auch in Erfurt, Gera und in der Lindower Sportschule, die ebenfalls eine 50-Meter-Bahn besitzt.

Für den ESC Einheit Süd Chemnitz gehen die Schwimmer als deutsche Mannschaft an den Start, geben sich aber unisono keinen utopischen Zielen hin: „In der Staffel unter den Top 15 zu landen, wäre super. Da sind Amis und Asiaten bei, die machen nichts anderes außer Schwimmen, sind quasi Vollprofis.“ Für die Einzelwettbewerbe hat sich der ehrgeizige Sprintstrecken-Schwimmer einiges vorgenommen. Unter den besten 20 der Welt will er in seiner Paradedisziplin, den 100 Metern im Kraulen, landen. Bei 207 Startern auf dieser Distanz eine echte Kampfansage. „Umso älter man wird, desto langsamer wird auch die eigene Zeit, damit haben die anderen aber genauso zu kämpfen“, scherzt er.

„Das werden Tage der Superlative“

Ein Sponsor konnte kurzfristig auch gefunden werden: „Da richtet sich der Dank an die Firma Schindler Aufzüge, die uns bei der Ausstattung finanziell unterstützen.“ Ralf Günther will die Stimmung in den jetzt schon ausverkauften Arenen bei seiner ersten WM-Teilnahme aufsaugen. „In Ungarn hat das Schwimmen einen höheren Stellenwert als hierzulande. Das werden Tage der Superlative“, ist er sich sicher. Die letzten Tage vor der Abreise möchte er optimal nutzen, ehe er nach „Ready, set, go!“ vom Startblock ins WM-Abenteuer springt.

Von Marius Böttcher

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