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Ostprignitz-Ruppin SV Lindow-Gransee mit einem Arbeitssieg
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13:09 26.02.2017
Romulo Galiao (l.) wurde als bester Lindower Spieler geehrt, er punktete immer wieder im Block und griff auch gut über die Mitte an. Quelle: Roland Möller
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2. Bundesliga


SV Lindow-Gransee – TVA Hürth 3:1 (25:21, 25:22, 23:25, 25:21). Es war sicherlich nicht der beste Heimauftritt der Lindower Bundesliga-Volleyballer, aber im Kampf um Tabellenplatz drei war der 3:1-Sieg über Hürth wichtig. „Es war ein mühseliger Sieg und eher ein durchwachsenes Spiel. Hürth hat gut gekämpft. Wir haben uns durch eigene Fehler das Leben schwer gemacht“, fand Lindows Trainer Victor Eras.

Beim Gastgeber fehlte Zuspieler Ole Schwerin (Beruf), er wurde durch Markus Steck gut ersetzt. Erstmals stand Jan Marks nach seiner Verletzung im Aufgebot . „Er ist gesund, aber noch nicht fit. Im kommenden Spiel gegen Mitteldeutschland kann er uns sicher schon wieder mehr helfen“, so Eras. Gegen Hürth begannen die Lindower recht gut, spielten stabil. Hürth war mit einigen Personalsorgen angereist, hielt aber dagegen, bestrafte vor allem Lindower Unkonzentriertheiten und blieb so im Spiel. „Wir haben da Fehler im Aufschlag gemacht, haben nicht gut geblockt, es war es ein knapper Satzgewinn“, fand Eras. Dies setzte sich im zweiten Satz fort.

Hürth steckte einfach nicht auf, hielt gut dagegen

Hürth schlug gut auf, Lindow leistete sich Fehler, es blieb so spannend. Interessant wurde es, als der Gast plötzlich 18:16 führte. „Wir haben da mit zu viel Risiko gespielt, ein, zwei Fehler und wir lagen zurück“, so Eras. Doch die Lindower zeigten immer wieder in der Schlussphase der Sätze Nervenstärke, so auch diesmal. Auch dank einer Aufschlagserie gewann Lindow noch 25:22. Es blieb aber dabei, Hürth steckte einfach nicht zurück, führte im dritten Satz. Auch die Einwechslung von Jan Marks half nicht wirklich, Lindow kam vom 14:19 zwar auf 22:23 heran, unterlag aber 23:25. Solch kleine Rückschläge stecken die Lindower aber weg, angefeuert von über 200 Fans spielten sie in Satz vier konstanter, siegten 25:23. „Wir haben uns zum Sieg durchgekämpft“, fand Eras und freut sich nun auf die Partie bei Tabellenführer Mitteldeutschland. „Wir reisen da selbstbewusst an, sind alle fit, wird es ein Spiel auf Augenhöhe“, verspricht er.

Von Roland Möller

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