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Siegtor fünf Sekunden vor dem Abpfiff

Handball Siegtor fünf Sekunden vor dem Abpfiff

Die Neuruppiner Handballer des HC Neuruppin führten in Falkensee lange deutlich. Doch in der Schlussphase schmolz der Vorsprung dahin, nach dem 30:30 wurde es spannend, doch der Gast behielt die Nerven siegte 31:30.

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Fabio Pastor sah in Falkensee anhc der dritten Zeitstrafe di rote Karte, trotzdem gewann sein HCN mit 31:30.

Quelle: Roland Möller

Handball Verbandsliga. S SV Falkensee – HC Neuruppin 30:31 (8:14). Die Neuruppiner Handballer sahen in Falkensee lange wie der sichere Sieger aus. Doch in der Schlussphase wurde es noch einmal richtig eng. Dann sicherte William Kehnscherper fünf Sekunden vor dem Abpfiff mit dem 31:30 den Gästesieg.

Die erste Halbzeit gehörte dem HC Neuruppin

Nach einer kurzen Abtastphase übernahmen die Gäste mehr und mehr die Initiative. Die Abwehr stand gut und Keeper Tobias Kröcher hatten einen tollen Tag erwischt, er entschärfte immer wieder schwere Würfe. Vorn spielten die Neuruppiner solide, blieben ruhig, warteten auf ihre Chance und trafen dann oft. Der HCN setzte sich langsam ab und lag beim Pausenpfiff 14:8 vorn. „Wir hatten da aber schon ein Problem, Abwehrorganisator Christian Lück war durch zwei Zeitstrafen schon rotgefährdet“, berichtete Trainer Christian Will. Wenig später gab es das nächste Problem, gleich dreimal trafen die Falkenseer Gästetorwart Kröcher am Kopf, der ausgewechselt werden musste. „Wir haben mit den Schiedsrichtern geredet, aber die haben wohl keine Absicht bei den Würfen gesehen“, so Will. Dann Problem drei, Fabio Pastor sah nach der dritten Zeitstrafe die rote Karte. Zudem erhöhte Falkensee ab der 40. Minute (16:22) das Tempo.

Der Vorsprung schmolz dahin

Langsam schmolz der Vorsprung der Gäste. „Die Abwehr stand nicht mehr so gut, die Torhüter wirkten nicht stabil“, berichtete Will. In der 59. Minute traf Falkensee zum 30:30. Der HCN spielte die Zeit runter, bekam kurz vor Ende einen Freiwurf, Abspiel auf Kehnscherper, der den Ball zum 31:30-Sieg ins Falkenseer Tor wuchtete. „Ich denke, es war ein verdienter Sieg“, so Will.

Von Roland Möller

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