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Ostprignitz-Ruppin Super-Bowl-Fieber auch in Ostprignitz-Ruppin
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00:21 08.02.2018
Einige Lindower Volleyballer, wie Wito Krüger (l.) oder Romulo Galiao (m.) schauten bei Teamkollege Toni Hellmuth (r.). Quelle: privat
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Neuruppin

Der Kampf um die Krone des American Football begeisterte die Vereinigten Staaten. Doch der Hype um den Sport mit dem braunen Leder-Ei ist längst auch nach Europa geschwappt – und machte auch vor Ostprignitz-Ruppin keinen Halt. Da ist es nicht verwunderlich, dass sich viele Sportler aus der Region die Nacht zum Montag um die Ohren schlugen, als die Philadelphia Eagles und die New England Patriots in Minneapolis um den Super Bowl spielten, den sich schließlich die Eagles dank eines 41:33-Erfolgs sichern konnten.

Großer Beliebtheit erfreute sich das Gerangel um den Football bei den Zweitliga-Volleyballern des SV Lindow-Gransee. Wito Krüger, Lukas Hebling, Nicolas Marks, Felix Göbert, Romulo Galiao – sie alle fanden Platz in der großen Wohnküche bei Mitspieler Toni Hellmuth und seiner Freundin in Berlin-Weißensee. „Puh, die Wohnung war verdammt voll. Insgesamt sind wir 18 Leute gewesen“, verrät der 27-Jährige, dass die gemeinsame Party am ersten Februarwochenende zur Tradition geworden ist: „Vor drei Jahren waren es nur ein paar Kumpels. Seitdem werden es von Jahr zu Jahr aber mehr. Wenn es so weiter geht, müssen wir uns für das nächste Jahr etwas anderes einfallen lassen“, schmunzelt Hellmuth. Bereits zu 20 Uhr begrüßte er die ersten Freunde. Bei typisch amerikanischem Essen wie Hot Dogs, Nuggets und Zimtschnecken wurden die viereinhalb Stunden bis zum Kick-Off, welcher in der Nacht zum Montag um 0.30 Uhr deutscher Zeit erfolgte, mit Gesellschaftsspielen überbrückt.

Lösung für verpasste Vorlesung am Vormittag gefunden

Als das Spektakel um kurz nach Mitternacht los ging, wurden eher dem Außenseiter die Daumen gedrückt. „Tatsächlich waren die meisten für die Philadelphia Eagles. Ich habe mich auch gefreut, die Patriots hatten in den letzten Jahren zu oft Glück gehabt“, begründet Toni Hellmuth, warum er es dem Team um Quarterback Nick Foles mehr gönnte. Aber nicht alle Gäste bekamen den Erfolg des Underdogs gegen 4.15 Uhr im Hause Hellmuth noch mit: „Nach der Half-Time-Show sind die ersten bereits los, sie mussten arbeitsbedingt ziemlich früh raus.“ Und der Student selbst? „Eigentlich hätte ich am Vormittag eine Vorlesung gehabt, konnte mir aber etwas mehr Schlaf freischaufeln: Eine Kommilitonin war so lieb und hat für mich mitgeschrieben, so dass ich erst um 14 Uhr in der Uni sein musste“, schmunzelt Toni „Mahoni“.

Auch bei den Fußballern und Handballern aus der Region lief die Flimmerkiste die ganze Nacht. „Ich weiß, dass viele das Spiel verfolgt haben. Gemeinsames Public Viewing fand aber nicht statt“, sagt Marcel Pekrul, der für den Handballclub Neuruppin auf der Platte steht. Johannes Wilke, Torwart bei Fußball-Brandenburgligist MSV Neuruppin, schaute gemeinsam mit Teamkollege Lukas Japs. Bei den Unioner Kickern wurde eher allein geschaut. „Höchstens unsere Berliner haben sich zusammengetan“, sagt Trainer Stephan Ellfeldt. Völlig begeistert war Kevin Duda von den American Footballern der Ruppin Tigers: „Seitdem ich mit diesem Sport infiziert wurde, habe ich noch nie so ein geiles und spannendes Spiel gesehen.“ Fest steht: Der Super Bowl elektrisiert auch hierzulande schon die Massen.

Von Marius Böttcher

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