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Ostprignitz-Ruppin Vereinsjubiläum beim Segelclub Lindow
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15:43 17.03.2017
Viele Erfolge gab es zuletzt für den SC Lindow in den Taifun- und Opti-Klassen. Foto: Möller
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Lindow

Am Sonnabend feiern die Mitglieder des Segelclubs Lindow ihr 60-jähriges Vereinsbestehen im Lindower Sportlerheim. Neben Ehrungen erfolgreicher Sportler und verdienstvoller Vereinsmitglieder wird die 60-jährige Geschichte der Wassersportler bei der Jubiläumsveranstaltung sicher eine große Rolle spielen.

Am 20. Februar 1957 gründeten Erwin Wartzack und Arnulf Röseler mit Gleichgesinnten die Sektion Segeln bei der BSG Traktor Lindow. Den Seglern wurde von der Stadt Lindow ein Gelände neben der Badeanstalt am Gudelacksee bereitgestellt. In den Jahren entstanden dort Gebäude und Stege. Die Segler schufen sich ein schönes Vereinsgelände, das in den Jahren ständig erneuert und verbessert wurde. Doch das Hauptaugenmerk lag auf dem Segelsport. Bald stellten sich die ersten Erfolge ein.

Mehrere Meistertitel in der DDR ersegelt

Arnulf Röseler ersegelte bei den Kreis- und Bezirksmeisterschaften sowie bei den Mecklenburgischen Segelwochen vordere Plätze. 1958 gewann Eckhard Döblitz die Kreismeisterschaft. Er war zuvor schon in Neuruppin gesegelt, schloss sich 1957 den Lindowern an. Döblitz holte zusammen mit Maximilian Loewe, später auch mit Arnim Heide, fünfmal den DDR-Meistertitel und siegte 15-mal bei den Potsdamer Bezirksmeisterschaften. Damit galt er als erfolgreichster Piratensegler der DDR. Die Lindower Sektion Segeln wurde dadurch in der DDR bekannt. Döblitz und seine Mitstreiter bemühten sich aber auch um das Vereinsgelände, die Anschaffung von Booten und die Entwicklung des Kinder- und Jugendsegelns. Die Erfolge im Nachwuchsbereich sorgten für Aufmerksamkeit und zahlten sich aus: Im Januar 1973 wurde Lindow Trainingszentrum. Viele von den jüngeren Lindower Seglern erzielten danach noch große Erfolge.

1992 wurde der Segelclub Lindow gegründet

1990 mit der Wende veränderte sich auch bei den Seglern das Vereinsleben, aus der BSG Traktor Lindow wurde der Lindower SV Grün-Weiß. Mit dabei: die Segler. Doch schon 1992 gründeten sie den Segelclub Lindow. Einige Jahre wurde die Nachwuchsarbeit etwas vernachlässigt, aber bald stand sie wieder im Mittelpunkt. Und es gab Erfolge. Rudi Mixdorf und Tim Mixdorf wurden deutsche Jugendmeister im Taifun, Martin Droll schaffte dies sogar dreimal bei den Erwachsenen. Der Lindower Veith Schneider startete in der Bootsklasse Laser bei der WM, Alf Bachmann wurde Landesmeister im Surfen. Und beim Optimisten-Nachwuchs mischten immer wieder Lindower Segler in der Rangliste ganz vorn mit. Seit Jahren ist der Verein auch Gastgeber des Opti-Cups, teilweise segelten da über 60 Boote mit. „In einem Jahr waren wir sogar dicht an 100 Booten“, erinnert sich Martin Droll, der stellvertretende Vorsitzende beim SC Lindow. Auch Kreismeisterschaften und die Pfingstregatta sind fest im Terminkalender eingeplant. „Mit dem Gudelacksee haben wir ja auch ein tolles Segelrevier“, findet Droll. Heute zählt der Verein etwa 80 Mitglieder, denen die Jugendförderung wichtig ist. Im Winter wird in der Sportschule trainiert und in der Segelsaison geht es auf den Gudelacksee, auch eine Schul-Arbeitsgemeinschaft Segeln gibt es.

Mit der Gründung eines zweiten Segelvereins in Lindow, den Regattaseglern, ergaben sich dann Probleme um das Heimdomizil am Gudelacksee. „Es ist zur Zeit eine schwierige Situation, zwei Vereine dann vielleicht auf einem Gelände. Ich weiß nicht, wie das klappen soll“, gibt Droll zu, der seit 30 Jahren Vereinsmitglied ist. Doch diese Angelegenheit soll bei der Jubiläumsveranstaltung keine Rolle spielen, die Mitglieder des SC Lindow wollen ihr 60-jähriges Vereinsjubiläum ausgiebig feiern.

Von Roland Möller

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