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Potsdam-Mittelmark Familiensache bei den blauen Adlern
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17:31 24.07.2018
Das Hinspiel gewannen die Potsdam Royals Prospects gegen die Beelitz Blue Eagles mit 48:18. Quelle: foto: T.H.Fotografie
Beelitz

Alles angefangen hat es beim kommenden Gegner. Als die Potsdam Royals sich 2005 als Football-Abteilung des SC Potsdam gründeten, waren die Kühn-Konradis schon mit dabei. Daniela Kühn-Konradi später als Physiotherapeutin, ihre Söhne Dominik und Christian als Spieler bei den Männern. „Ich war zweieinhalb Jahre dort. Da kriegt man mit, wie alles aufgebaut wurde und wie gut der Sport bei den Leuten ankam“, erzählt Daniela Kühn-Konradi vor dem Heimspiel ihrer Beelitz Blue Eagles gegen die zweite Mannschaft der Potsdam Royals am Sonntag (15.30 Uhr, Stadion des Friedens).

Die blauen Adler hat Daniela Kühn-Konradi Ende 2016 als Abteilung der SG Blau-Weiß Beelitz aus der Taufe gehoben, nachdem sie auch zehn Jahre Physiotherapeutin bei den Frauenfußballerinnen war. „Beelitz ist gewachsen, irgendwie musste man im Verein auch was Neues machen. Da hatte ich die Idee: Warum nicht auch Football in Beelitz?“, erzählt Daniela Kühn-Konradi, die Geschäftsführerin eines Pflegedienstes in Potsdam ist.

Drei Spieler beim ersten Training

Also schlug sie dem Vorstand die Idee vor, der stimmte zu und das Training konnte beginnen. „Am 9. November 2016 war das erste Training mit drei Leuten. Danach waren es fünf Spieler, drei davon meine Söhne“, erinnert sich Daniela Kühn-Konradi. Mit dem Laufe der Zeit wuchs die Zahl der Spieler, inzwischen stehen 42 Footballer im Kader der Beelitz Blue Eagles, darunter ihre Söhne Cyrill Conradi, Dominik Kühn, Ricardo Kühn und Patrick Kühn als Spieler und Christian Knaak als Trainer.

In dieser Konstellation starteten die Beelitzer in dieser Saison erstmals in der Landesliga. „Ohne das macht Football keinen Sinn. Wir sind jetzt erst einmal nicht mit dem Ziel angetreten, in den obersten Ligen zu spielen. Mal sehen, wie sich das in den nächsten zehn Jahren entwickelt, das weiß ich natürlich nicht. Aber erst einmal ist der Spaß wichtig“, sagt Eagles-Initiatorin Daniela Kühn-Konradi.

Mehr als 600 Zuschauer beim ersten Spiel

Zum ersten Heimspieltag kamen mehr als 600 Zuschauer, die Partie gegen die Brandenburg Patriots ging allerdings 15:50 verloren, genau wie die übrigen drei Partien inklusive des Hinspiels gegen die zweite Mannschaft der Royals. „Ich erwarte ein hartes, aber faires Spiel“, sagt Christian Knaak vor der Partie am Sonntag. „Das Hinspiel war unser bislang bestes Spiel.“ Die Royals seien technisch überlegen, erzählt er und seine Mutter ergänzt: „Die Royals haben dadurch, dass sie mehr Erfahrung haben, ein ganz anderes Mannschaftsgefüge als wir. Wir wollen uns erst einmal etablieren.“ Dass die blauen Adler derzeit am Tabellenende stehen, sei „erfahrungsgemäß völlig normal. Ich bin nicht diejenige, die uns in der Mitte oder sogar ganz oben gesehen hat.“

So seien die Royals durchaus ein Vorbild, „ein gut laufender Verein ist immer ein Vorbild. Auf der anderen Seite sehe ich, dass der Sport bundesweit an Attraktivität gewonnen hat. Nicht umsonst bilden sich überall neue Vereine“, sagt sie.

In der Familie ist Football auch privat kurz vor den Spielen ein Thema. Knaak sagt aber auch: „Sport ist Sport und Familie ist Familie, wir trennen das explizit. Auf dem Feld reden mich meine Brüder auch mit Coach an, so wie es sich gehört, das ist ein ungeschriebenes Gesetz. In der Freizeit bin ich dann ihr Bruder“, erzählt der ausgebildete Altenpfleger.

Dass ihre Familie so etwas wie den Grundstein für den Football-Sport in Beelitz gelegt hat, mache sie „megastolz“, erzählt Daniela Kühn-Konradi. „Vor allem, wenn man sieht, wie viel Zuspruch man findet“, sagt sie. Das wird man am Sonntag wieder sehen.

Von Stephan Henke

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