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Potsdam-Mittelmark Auftaktniederlage beim Aufstiegsaspiranten
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14:49 11.09.2018
Kreisspieler Jannes Wernicke, hier bei einem Heimspiel aus der Vorsaison, war mit sechs Toren bester Torschütze des MBSV. Quelle: Jörgen Heller
Schlaubetal

Dass es für die Handballer des Märkischen BSV Belzig beim Auftaktspiel in die neue Verbandsliga-Saison bei der HSG Schlaubetal-Odervorland schwer werden würde, war im Vorfeld allen bewusst. Trotz der Übermacht des Aufstiegsaspiranten zeigten die Spieler von Trainer Denis Wandersee im äußersten Osten Brandenburgs aber ein ordentliches Spiel, in dem sie am Ende mit 25:33 eindeutig zu verloren.

Bereits im Landespokal trafen die Belziger auf die HSG, die in dieser Saison unbedingt den Aufstieg schaffen will und sich dafür mit drei Spielern aus der Ostsee-Spree-Liga verstärkt hat. Beim Pokalturnier in Dahlewitz hatte der MBSV schon mit fünf Toren Rückstand gegen die HSG verloren.

Für das erste Saisonspiel in der Staffel Süd musste Wandersee auf wichtige Spieler wie Maximilan Kernke, Dominic Starick und Keeper Michael Schröter verzichten. Christopher Dümchen hat aus privaten Gründen ganz zurück gezogen.

Die Mitgereisten zeigten gegen den Favoriten in der ersten Halbzeit aber eine starke Leistung, obwohl sie zu Beginn recht schnell mit 1:6 in Rückstand gerieten. „Wir haben viel zu ungeduldig gespielt und hinten noch nicht gut gestanden“, fand Coach Wandersee, der sich bereits nach sieben Minuten veranlasst sah, die Karte für einer Auszeit zu zücken. Das war die richtige Entscheidung. Seine Spieler bauten darauf viel geduldiger auf, bis der richtige Moment zum Abschluss da war. Zudem nahm Georg Wendland den besten HSG-Spieler Matthias Stalla in Manndeckung. So konnte sich Belzig nach und nach herankämpfen und in der 28. Minute durch das Tor von Matthias Paul zum 13:13 ausgleichen. Robert Schlünz konnte sein Team in der Schlussminute der ersten 30 Minuten sogar in Führung bringen. Vier Sekunden vor Abpfiff gelang dem Gastgeber aber noch ein Tor über außen zum 14:14-Pausenstand.

Neuer Keeper macht den Unterschied

Hochmotiviert ging der MBSV in die zweite Hälfte. Schlaubetal zog aber seinen Joker, einen Torwart, der bereits in der 2. Bundesliga zwischen den Pfosten stand. „Der hat uns dann wirklich den Zahn gezogen“, meinte Wandersee. Seine Mannschaft konnte gegen den starken Schlussmann vier Siebenmeter nicht nutzen, ließ sechs Konter liegen und brachte sechs Abschlüsse aus dem Spiel heraus nicht im gegnerischen Tor unter. Währenddessen zog die HSG kontinuierlich davon, so dass der MBSV am Ende mit acht Toren Rückstand klar verlor.

„Das war eindeutig zu hoch“, fand Wandersee und fügte hinzu: „Wenn wir aber so spielen, wie in Hälfte eins, bin ich zuversichtlich für die anstehende Spiele in der Staffel Süd.“

Von Jörgen Heller

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