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Belziger Verbandsligist mit viel Zeit, zum Sacken lassen

Handball Belziger Verbandsligist mit viel Zeit, zum Sacken lassen

Handball-Verbandsliga Nord: Die Männer des Märkischen Ballsportverein Belzig erleben nach ihrem Umbruch in der Sommerpause mit einer stark verjüngten Mannschaft eine schwere Saison, in der sie momentan nur die Schlusslaterne halten. Nun kam es zu einem reinigenden Gespräch.

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Matthias Paul (am Ball) geht als arrivierte Spieler in der jungen MBSV-Mannschaft als gutes Beispiel voran.

Quelle: Jörgen Heller

Bad Belzig. Über zwei Wochen liegt der letzte Auftritt der Handballmänner des Märkischen BSV Belzig in ihrer Saison der Verbandsliga Nord zurück. Die zuletzt kassierte hohe 17:39-Niederlage auf der heimischen Platte der Albert-Baur-Halle gegen den SV Blau-Weiß Wusterwitz war bezeichnend für eine schwere Saison, in der sich die junge Truppe nach dem Umbruch in der Sommerpause momentan befindet. Mannschaft und Trainer hatten nun ein wenig Zeit, die vielen Pleiten ein wenig sacken zu lassen. Nun haben sie sich vergangenen Woche zusammengesetzt. Und diese Runde war für alle sehr aufschlussreich.

Arrivierter Spieler geht voran

Neben den Spielern sowie dem Trainerduo um Denis Wandersee und Ralph Gutzmer wohnte der Runde auch MBSV-Vereinschefin Diana Weyhrauch bei. „Da kam viel Positives bei rum und nun wissen wir , wo wir künftig anknüpfen wollen“, sagt Wandersee. Von Trainerseite ging es noch einmal darum, in welcher Art und Weise einige Niederlagen zugefügt wurden. „Uns war ja von Saisonbeginn bewusst, das uns mit den vielen jungen Spielern eine schwere Saison bevorsteht und wir Pleiten in Kauf nehmen müssen. Wir fanden es einige Male aber problematisch, dass wir uns trotz sich anbahnender Niederlagen in der zweiten Spielhälfte derart haben abschlachten lassen“, erörtert der Coach. Seiner Aussage zufolge zeigten sich seine Schützlinge auch sehr einsichtig. Beispielsweise macht ein Matthias Paul als arrivierter Spieler bereits den dritten Umbruch im Männerteam mit. Und nach dem Abgang fast der gesamten Stammformation nach der abgelaufenen Saison erlebt er diesen am heftigsten. „Matthias stellt sich aber der Herausforderung und geht vorne weg“, beobacht Wandersee.

Volles Programm steht trotz Spielpause bevor

Da war für das Zusammenwachsen der Mannschaft, das derzeit noch ein Prozess und der noch nicht beendet ist, des Trainers zufolge auch der MBSV-Sportlerball am Samstag sehr förderlich, bei dem sich abseits des Trainings und der Punktspiele einige ältere Spieler sowie Jungspunde bei Gesprächen näher kamen. Dazu sollen auch zwei Testspiele, ein dreitägiges Trainingslager sowie eine Turnierteilnahme in Wittenberg, das die Trainer sich und ihrer Mannschaft auferlegt haben, beitragen.

Anfang des neuen Jahres gehts weiter

Bezüglich der Physis rät Wandersee einigen seiner Jungs auch zu mehr Krafttraining. „Die Möglichkeit dazu besteht neben dem normalen Training und wir stellen dazu auch Pläne aus“, so Wandersee, der verglichen zu vielen gegnerischen Spielern doch große Unterschiede ausmacht. Zwei Spiele stehen für die MBSV-Männer in der Hinrunde nun noch aus. Gegner sind Anfang des neuen Jahres HC Neuruppin und Motor Hennigsdorf. „Diese Spiele werden richtungsweisen sein“, meint Wandersee abschließend.

Von Jörgen Heller

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