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Den matschigen Verhältnissen beim Burgenlauf getrotzt

Laufen Den matschigen Verhältnissen beim Burgenlauf getrotzt

548 Ausdauerfreunde nehmen die große und beliebte Fläminger Laufveranstaltung in Angriff, womit im Vergleich zu den Vorjahren weitaus weniger Teilnehmer dabei waren. Der Veranstalter SV Päd., Med. & Co. Belzig ist bei der 40. Auflage aufgrund des Wetters im Vorfeld mächtig gefordert.

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Der zwölfjährige Jonas Horn vom TSV Wiesenburg, im Konzert der Großen über acht Kilometer, erreichte das Ziel auf dem 84. Platz.

Quelle: Jörgen Heller

Bad Belzig. Auf äußerst schwierige Verhältnisse stießen die Läufer, Nordic Walker und Wanderer bei der 40. Auflage des Burgenlaufes. Während die aufgrund des heftigen Herbststurmes besonders geforderten Organisatoren des SV Päd., Med. & Co. Belzig bis kurz vor Beginn am Sonntag alle Hände voll zu tun hatten, die Strecken von Sturmschäden und Pfützen zu befreien, hatten die Teilnehmer mit einem matschigen und tiefen Geläuf zu kämpfen. Zum Glück verzog sich der Regen am Sonntagmorgen aber eine halbe Stunde vor dem Startsignal. Auch wenn sich diesen Bedingungen mit 548 Startern weitaus weniger stellten, als in den Vorjahren, waren die Veranstalter positiv überrascht über die vielen jungen Läufer über die Acht-Kilometer-Strecke, welche die Konkurrenz der Erwachsenen teils ganz schön alt haben aussehen ließen.

Veranstalter findet Gründe für fehlende Teilnehmer

Da das Sturmtief „Xavier“ dem Burgenlauf-Organisationsteam einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht hatte, musste es am Freitag und Samstag noch einmal raus, um die Strecken von entwurzelten Bäumen und abgeknickten Ästen zu befreien. Dann regnete es in der Nach heftig. So registrierte der Veranstalter diesmal rund 150 Teilnehmer weniger als 2016. „Erklärbar ist das möglicherweise mit dem schlechten Wetter und der unterbrochenen Regionalzugstrecke. So fehlten viele angemeldete Läufer aus Berlin“, meinte Ingo Flechner vom Ausrichter.

Laufnachwuchs zeigt sich über 8 km

Nachdem traditionell der mit knapp 100 Startern gut vertretene Nachwuchs den 40. Burgenlauf mit der Runde um die Burg Eisenhardt über 1,5 Kilometer eröffnete, begab sich das Hauptfeld auf ihren Strecken über 8 und 25 Kilometer. Nach der Schlammschlacht erreichte über die kurze Distanz der über seinen Sieg überraschte Gerrit Wegener das Ziel als Erster. Schnellste Frau war auf Platz neun Alexandra Latocha aus Brieselang. Gar nicht so weit dahinter lief der zwölfjährige Jonas Horn vom TSV Wiesenburg ein. Er belegte unter 278 Finishern über diese Distanz den 84. Platz, womit er in seiner Altersklasse M12/13 Starker Zweiter wurde. „Das war mit dem ganzen Matsch ganz schön anstrengend“, fand der junge Parkläufer kurz nach seiner Zielankunft. Wie bereits erwähnt, wagten sich neben ihm noch viele weitere Nachwuchsläufer auf die 8 Kilometer, das den Veranstalter ins Grübeln brachte. „Es gibt erste Überlegungen, eventuell eine weitere Strecke hinzuzunehmen, um den Sprung zwischen dem Kinderlauf und den doch ziemlich anspruchsvollen 8 Kilometern aufzufangen“, so Flechner.

Fläminger Starter besticht mit Platz sechs

Die Königsdisziplin über Wiesenburg nahmen aber ausschließlich Erwachsene Läufer in Angriff. Hier siegte Martin Ahlburg (Berlin). Und Marita Wahl aus Blankenfelde-Mahlow die Gesamtzehnte wurde, war schnellste weibliche Starterin. Solch schwere Laufbedingungen hat der beste Fläminger Starter, Denny Hermann vom TSV Wiesenburg, seiner Aussage zufolge noch nie erlebt. Letztlich konnte er über Rang sechs aber stolz sein.

Info Alle Ergebnisse und Bilder unter www. burgenlauf.de

Von Jörgen Heller

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