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Potsdam-Mittelmark Die Luft wird für den MBSV immer dünner
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00:30 30.03.2018
Maximilian Kernke war mit acht Treffern bester MBSV-Torschütze. Quelle: Dirk Fröhlich
Falkensee

Eigentlich fuhren die Handballmänner des Märkischen BSV Belzig mit der Absicht zum SSV Falkensee, sich beim Verbandsliga-Gastgeber für die deutlichen Hinspielniederlage zu revanchieren. Daraus wurde aber nichts. Erneut hatten die Kreis- und Kurstädter beim nun Tabellen-Siebten mit 26:34 (15:19) das Nachsehen, so dass die Luft im Kampf um den Klassenerhalt immer dünner wird. Bester Belziger Schütze war in Falkensee Maximilian Kernke mit acht Toren.

Gäste zur Pause noch auf Tuchfühlung

Auch wenn MBSV-Trainer Denis Wandersee mit Christopher Dümchen und Dominik Starick zwei wichtige Rückraumspieler fehlten, hatte er sich nach einer intensiven Vorbereitung mit seiner Mannschaft beim SSV Falkensee einiges ausgerechnet. Vor gut 100 Zuschauern legten seine Spieler aber einen verpatzten Start hin. Viele technische Fehler und eine schlechte Wurfquote mit drei Gebälktreffern führten dazu, dass sie nach acht Spielminuten bereits mit 1:6 zurück lagen. Kurz darauf knickte auch noch Georg Wendland um, womit das Spiel für ihn bereits vorbei war. Bis zur 16. Minute konnte Belzig aber leicht verkürzen (8:11), auch weil er mit der 5:1-Deckung des Gegners recht gut zurecht kam. Besonders Hossam Almustafa Almohammad fand mit seiner quirligen Spielweise oft eine Lücke, verwandelte und setzte seine Mitspieler toll ein. Dennoch konnte Falkensee seinen Gast auf Distanz halten und die erste Halbzeit mit 19:15 beenden.

Falkensee zieht davon

Ein Einbruch erlebten die MBSV-Männer dann nach Wiederanpfiff. Wie in so vielen Partien in dieser Saison fanden sie ganz schlecht in die zweite Hälfte hinein. „Die Pause tut uns einfach nicht gut. Wir müssen da in Zukunft etwas anders machen“, meinte Wandersee. So musste der Trainer mit ansehen, wie Falkensee bis zur 38. Minute auf 23:16 davonzog. Der MBSV kam mit seinem geschwächten Rückraum bei der nun sicheren 6:0-Deckung der Gastgeber nur selten zum Torerfolg und lag in der 53. Minute mit 20:31 abgeschlagen zurück. Die Belziger gaben sich aber nicht auf, konnten den großen Rückstand bis zum Spielende aber nur noch auf acht Tore verringern.

„Das war schon enttäuschend, da wir uns viel vorgenommen hatten. Mit einer besseren Bank wäre durchaus mehr möglich gewesen“, meinte der Coach und fügte an: „Lucas Dalibor hat bei mir einen guten Eindruck hinterlassen.“

Weiter geht es für den MBSV Belzig erst am 14. April. Dann treten sie beim gegenwärtigen Tabellen-Fünften, Blau-Weiß Wusterwitz, an.

Von Jörgen Heller

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