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Potsdam-Mittelmark Erste Treuenbrietzener Mannschaft top, Zweite flopp
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15:42 11.12.2018
Die erste Mannschaft des TSV Treuenbrietzen ist nach der Hinrunde auf Tuchfühlung zum Spitzenreiter HSV Friedersdorf/Gussow. Quelle: privat
Treuenbrietzen

Zum Ende der Hinrunde in der 1. Tischtennis-Landesklasse Süd könnten die Unterschiede zwischen dem Spitzenteam des TSV Treuenbrietzen I und der Zweiten aus der Sabinchenstadt nicht größer sein. Während sich der TSV I mit Tabellenplatz zwei die Chance auf den Aufstieg wahrt, steht die Zweite zum Ende der Hinserie nur am Tabellenende.

In der Vorsaison verfehlte Treuenbrietzen I den Aufstieg in die Landesliga hauchdünn. Diesmal wird soll mindestens der Relegationsplatz am Ende der Spielzeit erreicht werden. Da man bis auf die Niederlage beim Herbstmeister HSV Friedersdorf/Gussow alle Matches gewinnen konnte, scheint das Ziel somit durchaus in Reichweite.

Neuzugang hatte es schwer

Zudem hatte sich das TSV-Spitzenteam für diese Saison mit Mareike Freytag verstärkt. Zuvor in einem reinen Damenteam beim ttc berlin eastside aktiv, musste sie nun im Herrenbereich in ihrer ersten Halbserie der 1. Landesklasse doch die ein oder andere Niederlage wegstecken. „An Position 2 spielend war es für Mareike aber oft schwer, da sie sich an den Spieltagen in den Einzeln zunächst immer mit der Nummer 1 und 2 des Gegners messen musste“, hielt Kapitän Jens Trompke fest. Gerade an den letzten Spieltagen musste Freytag zudem krankheitsbedingt passen und kam letztlich auf eine Hinrundenbilanz von 6:10-Siegen.

Ersatzspieler überzeugen

Die Treuenbrietzener Nummer 1 Trompke (23:7) und Robert Benedikt (17:10) waren bei allen neun Saison-Begegnungen dabei und kamen auf solide Bilanzen. Daniel Speidel fehlte ebenso oft wie Freytag und kam am Ende auf 8:6-Einzelsiege. Als echte Verstärkungen entpuppten sich die eingesetzten Ersatzspieler, die allesamt auf positive Einzelbilanzen kamen. Hervorzuheben ist dabei Chris Müller. Der Jungspieler kam bei seinen vier Einsätzen auf eine starke Bilanz von 9:3-Einzelsiegen. „Sein in den letzten Monaten erhöhter Trainingsfleiß spiegelte sich nun auch in seinen Ergebnissen wieder“, meint Trompke.

TSV I überzeugt im Doppel

Eine wiedergewonnene Stärke der Sabinchenstädter waren in der Hinrunde ihre positive Doppelbilanz. Insgesamt gewann die TSV-Mannschaft in der ersten Halbserie 15 Doppel und verlor nur dreimal. „Wenn wir so in die Matches starten, wird es für die Gegner sehr schwer, sich dann nur über Einzel durchzusetzen“, sagt Trompke. Für die zweite Saisonhälfte ist das Ziel des Spitzenteams jedenfalls klar formuliert. „Wir wollen uns in der nächsten Saison ganz klar in der Landesliga wiederfinden“, gibt der Kapitän aus.

Die Zweite kämpft gegen den Abstieg

Bedeutend schwerer wird es in der Rückrunde für das zweite TSV-Team, denn der Abstieg ist nach acht Saisonniederlagen und einem Sieg kaum noch zu vermeiden. Sollte es doch noch als Drittletzter den Sprung in die Relegation schaffen, wird es zudem mit zwei Landesliga-Absteigern keineswegs einfacher. „Eventuelle personelle Umstellungen in der Winterpause könnten aber den Abstieg vielleicht doch noch verhindern“, so Trompke.

In der Rückrunde konnte jedenfalls keiner der vier Stammspieler alle Einsätze bestreiten. Zudem musste das letzte Hinrundenspiel beim Vorletzten TSV Stahnsdorf III wegen Personalmangels kampflos abgegeben werden. Neben Alexander Beau (5:16), Falko Faix (4:6), Michael Kühnast (3:16) und Florian Pust-Schmidt (6:12) kamen gleich sieben Spieler als Ersatz zum Einsatz. Dagegen war die Doppelbilanz mit 6:8-Siegen durchaus noch annehmbar.

Von Jens Trompke

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