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Potsdam-Mittelmark Gelungene Premiere des Fläming-Race
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15:08 21.08.2018
Beim leicht abschüssigen Zielsprint erreichten die Fahrer Geschwindigkeiten bis zu 70 km/h. Quelle: Jörgen Heller
Bad Belzig

Ein Hauch der Tour de France war am Sonntag bei der Premiere des Fläming Race zu spüren. Das Bad Belziger Radsportteam Bäckerei Gericke & Genii bat zum Radrennen für Jedermänner bis zur C-Lizenz mit internationaler Beteiligung zur Burg Eisenhardt. Moderiert wurde die in den MOL-Cup eingegliederte Veranstaltung vom Eurosport-Kommentator Ulli Jansch, der für den 1. Fläming Race gewonnen werden konnte. Die Zielsprints der Rennen über 61 und 85 Kilometer mit Massenankünften und Endgeschwindigkeiten um die 70 km/h waren für Radsportfans dann auch echte Hingucker und wurden auch durch Janschs Worte toll in Szene gesetzt.

Hauptorganisator Hendrik Bräuer wäre am Morgen des Rennens beim Anblick der vielen Radsportfreunde am liebsten selbst aufs Rad gestiegen. Gekommen waren nämlich nicht nur Jedermann-Fahrer aus Deutschland, sondern auch aus Polen, der Slowakei, Großbritannien und Frankreich. Bräuer vom Team Bäckerei Gericke & Genii hatte aber alle Hände voll zu tun und war erpicht, die gut 120 Teilnehmer pünktlich an den Start zu bekommen.

Moderation mit vollem Herzen

Während vor dem Startsignal Bad Belzigs Bürgermeister Roland Leisegang ein paar Grußworte an die Fahrer richtete, übernahm wie eingangs erwähnt Eurosport-Kommentator Ulli Jansch die Morderation der Fläming-Race-Premiere. „Das war natürlich toll, dass wir Ulli Jansch gewinnen konnten, der uns vom MOL-Cup-Organisator Olaf Nagel vermittelt wurde“, meinte Bräuer. Der gerade erst von den European Championchips in Glasgow zurückgekehrte Eurosport-Kommentator, dessen Stimme man von Fernseh-Übertragungen der größten Radrennen kennt, fühlte sich sichtlich wohl in der Kreis- und Kurstadt und war auch bei der Moderation des Jedermann-Rennens mit vollem Herzen dabei. „Auch so ein kleines Rennen hat seinen Reiz. Man ist hier verglichen zu den Vollprofis viel näher an den Fahrern dran. Das hat etwas“, meinte Jansch.

Für den 1. Fläming-Race konnte das veranstaltende Bad Belziger Radsportteam Bäckerei Gericke & Genii Eurosport-Kommentator Ulli Jansch gewinnen. Quelle: Jörgen Heller

Nach dem weichen Start an der Burg ging es zuerst für die Elite-Fahrer und Senioren II vom scharfen Start am Bad Belziger Ortsausgang Richtung Bergholz auf die drei Runden über 85 km durch mehrere Flämingdörfer, wobei bei einem Durchschnitt von 40 km/h ein stattliches Tempo gefahren wurde. „Es war schon erstaunlich, dass bei der brütenden Hitze das Fahrerfeld größtenteils zusammen blieb. Nur auf dem Kopfsteinpflaster in Raben wurde es auseinander gerissen“, beobachtete Bräuer.

Potsdamer gewinnt Elite-Rennen

Das Pelothon war dann bereits nach gut zwei Stunden auf der langen Zielgeraden zu sehen und es kam zum packenden Zielsprint, wobei das zu durchfahrende mit Luft aufgeblasene Zieltor wie bei großen Rennen üblich für die Fahrer bereits aus der Ferne deutlich zu sehen war. Laut kommentiert durchs Janschs Stimme raste auf der abschüssigen Strecke Thomas Altmann vom OSC Cycling Team Potsdam als Erster mit geballter Faust über die Ziellinie. Vom Team Bäckerei Gericke & Genii fuhr die lange Distanz Enrico Gericke mit, der das Rennen aber bereits nach zwei Runden beenden musste.

Die fünf Minuten nach den Elite-Fahrern gestarteten Senioren und Frauen fuhren zwei Runden durch den Fläming über 61 km. Sie waren bei einem Schnitt von knapp 38 km/h ebenfalls flott unterwegs und erreichten das Ziel etwa eine halbe Stunde vor den Elite-Fahrern. Hier überquerte ebenfalls nach einem Massensprint Harry Kühnelt vom Jenatec-Lawi-Masterteam als Erster die Ziellinie. Schnellste Frau war hier Sam Sandten vom Berliner Team Schindelhauer-Gates. Vom Ausrichter konnte Helmut Eschholz auf sich aufmerksam machen, der in der AK Senioren IV (ab 60 Jahre) den vierten Platz belegte. Teamkollege Axel Neumeister errang bei den Senioren III (50 bis 59 Jahre) Platz 13 und Jörg Großkurth fuhr auf Rang 22 ein. Zudem waren hier vier Fahrer des Dahnsdorfer Radteams Autohaus Zobel vertreten, die für achtbare Resultate sorgten.

Bräuer war mit der Fläming-Race-Premiere äußerst zufrieden. „Wir haben viel positive Resonanz von den Fahren bekommen“, sagte der Organisator, der hinzufügte: „Großer Dank an die Feuerwehren der durchfahrenden Dörfer für die Strecken-Absicherung und an die Stadt Bad Belzig.“

Von Jörgen Heller

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