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Potsdam-Mittelmark Josefine Hoffmanns Torgefahr reicht nicht aus
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00:30 23.03.2018
Rückraumspielerin Josefine Hoffmann, hier in der Hinrunde, konnte zehn Tore werfen. Quelle: Dirk Fröhlich
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Finowfurt

Eine richtig gute Leistung zeigte beim Auswärtsauftritt der MBSV-Handballerinnen in Finowfurt Rückraumspielern Josefine Hoffmann. Ganze zehnmal traf sie in den Kasten des Finowfurter SV, davon sechsmal aus dem Spiel heraus. Das nahm Trainer Denis Wandersee wohlwollend zur Kenntnis, der ihre Minikrise als beendet ansieht. Nachdem sie in vergangenen Spielen nicht so dynamisch in Erscheinung trat, präsentierte sie sich nun wieder als richtige „Leaderin“. Ihre vielen Tore reichten aber nicht aus, um den Tabellennachbarn auf seiner Platte zu schlagen. Sie und ihre Belziger Teamkolleginnen mussten sich dem Verbandsliga-Gastgeber mit 23:29(12:15) beugen, bleiben aber weiterhin Sechste der Staffel Nord.

Bereits im Hinspiel erwies sich der Finowfurter SV für den MBSV als harte Nuss. In seiner Halle kam er Anfang November nicht über ein 29:29-Unentschieden hinaus. Für das Rückspiel am Samstag waren die Voraussetzungen auch nicht die besten. Nachdem sich Stammspielerin Lisa Herrmann am Morgen mit Fieber krank meldete, kostete die durch den Wintereinbruch über zweistündige Anreise schon viel Kraft.

Gastgeber zieht davon

Coach Wandersee schaffte es aber dennoch, seine Mädels gut auf den Gegner einzustellen. Die lieferten sich mit Finowfurt zu Beginn ein ausgeglichenes Spiel. Nach 15 Minuten lag der MBSV nur mit 4:5 zurück. Dann schalteten die Gastgeberinnen aber einen Gang höher und zogen innerhalb von fünf Minuten auf 8:4 davon. Bei der gut stehenden Deckung Finowfurts konnte Belzig sein Tempospiel nicht wie oft gezeigt aufziehen. Zudem spielte der Gastgeber seine Angriffe sauber aus und traf. Auf Belziger Seite waren vor allem Hoffmann und die erst 16-jährige Alina Ulrich mit ihren Treffern dafür verantwortlich, dass sich der Rückstand bis zur Pause nicht vergrößerte (12:15). „Da waren wir mit nur drei Toren zurück noch gut bedient“, fand Wandersee.

Rückstand ist nicht einzuholen

Seine Spielerinnen und der Coach versuchten in den zweiten 30 Minuten alles, um den Rückstand zu egalisieren. Obwohl Hoffmann und auch Jasmin Melzer oft erfolgreich abschließen konnten, kam Belzig einfach nicht an Finowfurt heran. Der erwischte einen richtig guten Tag, trat auf seiner Platte konsequent auf und hielt den Kontrahenten aus dem Fläming stets auf Abstand. Beim Stand von 22:25 fünf Minuten vor Spielende gab Wandersee seiner Mannschaft noch einmal aus, die Gegnerinnen in Manndeckung zu nehmen. Aber auch das half nichts. So musste sich der MBSV am Ende mit 23:29 recht deutlich geschlagen geben.

„Finowfurt war einfach besser“, erkannte Wandersee nach der Niederlage neidlos an und fügte noch hinzu. „Uns fehlte heute noch eine weitere Spielerin, die mit Verantwortung übernimmt.“

Darauf hofft Wandersee am nächsten Spieltag auf der heimischen Platte. Am Sonntag steht seiner Belziger Mannschaft nämlich ein weiteres schweres Ligaspiel bevor. In die Albert-Baur-Halle kommt Tabellenführer SV Motor Hennigsdorf, gegen den sie im Hinspiel mit 25:31 unterlag.

Von Jörgen Heller

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