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Potsdam-Mittelmark MBSV Belzig feiert zweiten Heimsieg in Folge
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15:35 11.12.2018
Während die Belziger sowohl in der Defensive, wie hier Lucas Dalibor und Matthias, als auch im Angriff großen Kampfgeist zeigten, verriegelte vor allem in der Schlussphase Michael Schröter den MBSV-Kasten. Quelle: Jörgen Heller
Bad Belzig

Nachdem es die Handball-Männer des Märkischen BSV Belzig in dieser Verbandsliga-Saison bisher größtenteils mit stärkeren Mannschaften zu tun bekamen, waren sie für den letzten Heimauftritt des Jahres gegen die SG Schöneiche selbst vom Papier her Favorit. Das Schlusslicht der Staffel Süd entpuppte sich aber als ein starker und ernstzunehmender Gegner, mit dem sich die Spieler von Trainer Denis Wandersee ein richtig spannendes Spiel lieferten. Am Ende konnten die Belziger ihre Rolle aber ausfüllen, wenn auch mit 26:25 (14:15) sehr knapp. Und nach dem zweiten Sieg in Folge sind sie weiterhin Tabellenachte.

Gast prüft Belziger Robustheit

Bis auf dem Langzeitverletzten Jonas Galle sowie Philip Hainke und Maximilian Kernke standen Coach Wandersee alle Spieler zur Verfügung. Seine Startformation mit Spielmacher Georg Wendland wurde vor den Augen von über 200 Zuschauern in der Albert-Baur-Halle vom Gegner gleich einmal auf Robustheit geprüft. Die Folge waren bei Belziger Angriffsversuchen Schläge auf die Brust bei Ludwig Schmeißer und Hannes Richter, die folglich erst einmal auf der Bank um Luft ringen mussten. Das zeigte jedenfalls Wirkung. Schöneiche konnte bis zur achten Spielminute einen Vorsprung von 4:1 herausspielen.

Darauf legte dann aber der Gastgeber den Gang ein und zeigte darauf spielerisch eine Antwort. Denn bis zur 14. Minute übernahm er mit 7:6 dir Führung. Da der MBSV in der Folge aber seine Angriffe nicht geduldig genug ausspielte, konnte wieder Schöneiche auf 14:11 enteilen (27.). Zum Glück hatte er zu diesem Zeitpunkt aber Matthias Paul in seinen Reihen. Der Routinier warf nämlich innerhalb von 60 Sekunden drei Tore, das letzte einfach Mal aus zwölf Metern, so dass sein Team zur Pause mit nur einem Tor Rückstand auf Tuchfühlung blieb (14:15) und sozusagen als Jäger in die zweite Spielhälfte ging.

Und der MBSV blies auch gleich zur Jagd. In den ersten 40 Sekunden nach dem Wiederanpfiff übernahmen die Hausherren mit zwei Toren in Folge mit 16:15 wieder selbst die Führung. Dann folgte aber ein Bruch. Nachdem die Belziger bis zur 33. Minute mit 17:15 vorne lagen, sahen die MBSV-Fans eine schwache, torlose Phase ihrer Mannschaft, die ganze zehn Minuten andauerte. Dadurch konnte Schöneiche mit 20:17 wieder die Führung übernehmen (43.). Belzig wollte das aber nicht so stehen lassen. Mit einem nun überragenden Michael Schröter im Tor glich die Wandersee-Truppe bis zur 48. Minute zum 22:22 aus.

Spielmacher entscheidet die Partie

Es entwickelte sich eine hart umkämpfte, aber nicht unfaire Schlussphase. Wenn der MBSV stets mit einem Tor vorlegte, konnten die Gäste gleich wieder ausgleichen und in der 56. Minute selbst wieder mit 25:24 die Führung übernehmen. Dann schlug die Stunde von Wendland. Nach einer kurzen Verschnaufpause als Spielmacher wurde er in der 50. Minute wieder eingewechselt. Während seine Mitspieler in der Defensive samt Keeper Schröter, der alleine vier Sieben-Meter tötete, dicht machten, warf Wendland in den letzten zehn Minuten seine Mannschaft mit drei Toren zum 26:25-Sieg, der verständlicherweise sehr umjubelt war und die Halle zum Brodeln brachte.

„Ein Lob an die Mannschaft für den großen Kampfgeist“, meinte Wandersee, der noch hinzufügte: „Zum Glück hatten wir heute Michael Schröter im Tor, ohne den wir ganz sicher verloren hätten.“

Von Jörgen Heller

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