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Potsdam-Mittelmark MBSV Belzig zeigt erneut zwei Gesichter
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15:33 04.02.2019
Trotz der hohen Heimpleite überzeugte Trainer Denis Wandersee die Leistung vom Außenspieler Benjamin Hübeler Quelle: Antonia Mandel
Bad Belzig

Auch bei ihrem ersten auftritt im neuen Jahr auf der Heimplatte zeigten die Handball-Männer des Märkischen BSV Belzig wie so oft in dieser Verbandsliga-Saison zwei Gesichter. Während sie mit der HSG Schlaubetal-Odervorland in der ersten Halbzeit noch gut mithalten konnten, brachen sie nach dem Wiederanpfiff ein und kassierten wie bereits eine Woche zu vor bei der OSG Fredersdorf-Vogelsdorf, eine Klatsche. Die Fläminger mussten sich gegen den Tabellen-Dritten mit 16:35 (12:16) geschlagen geben, was ihrem Trainer Denis Wandersee doch arge Sorgenfalten bereitete.

Auch wenn es gegen den Aufstiegsaspiranten aus der Lausitz ging, der den Belzigern physisch weit überlegen war. Sie wollten im ersten Heimauftritt des Jahres vor dem eigenen Publikum versuchen, für Wiedergutmachung für den Einbruch im vorigen Spiel zu sorgen.

Vor etwa 200 Zuschauern begann die Belziger, die aufgrund von Krankheit und Verletzungen nur mit einem kleinen Kader antreten konnten, vielversprechend. In einem ausgeglichen Spiel übernahmen die Hausherren stets die Führung, die die Gäste schnell wieder einstellen konnten. Nach dem Stand von 11:11 in der 24. Minute konnte sich der Gast dann erstmals einen Zwei-Tore-Vorsprung herausspielen. Zwei unnötige Abspielfehler im Belziger Spielaufbau bestrafte der Gegner postwendend und führte zum Halbzeitpfiff mit 16:12. Für MBSV-Trainer Denis Wandersee noch kein Grund zur Beunruhigung, da seine Männer mit vier Toren Rückstand durchaus noch auf Reichweite zur favorisierten HSG war.

Viermal Aluminium

Die zweite Halbzeit begann aber sehr unglücklich für den Gastgeber, dem ganze viermal aufgrund von Aluminiumtreffern ein Torerfolg verwehrt blieb. Dagegen konnte Fredersdorf-Vogelsdorf weiter scoren. Vor allem der Kreisläufer Mateusz Krzyzanowski traf nach Belieben, so dass der Gast nach den ersten fünf Minuten der zweiten Hälfte auf 21:13 davonzog und damit bereits für eine Vorentscheidung sorgte. Coach Wandersee, der aufgrund seines kleinen Kaders kaum Wechseloptionen besaß, musste mit ansehen, wie bei seiner Truppe wie im vergangenen Auswärtsspiel die Spannung abfiel und sie den Gegner gewähren ließ.

„Da war zu diesem Zeitpunkt bei ihnen erneut die Moral gebrochen“, beobachte der Belziger Trainer. Am Ende wurde es mit 19 Toren Rückstand erneut eine deftige Pleite, die Wandersee und seine Spieler nun erst einmal verdauen müssen. „Nach der ersten anspruchsvollen Halbzeit meiner Mannschaft konnte sie erneut nicht daran anknüpfen“, meinte der Trainer und fügte an: „Mit so einem hohen Rückstand zu verlieren, geht definitiv nicht.“ Einen Lichtblick sah Wandersee aber trotzdem: „Benjamin Hübeler auf der rechten Außenposition hat ein tolles Spiel mit drei Toren gemacht.“

Der Belziger Coach und seine Mannschaft haben nun zwei Wochen Zeit, um die beiden Pleiten aufzuarbeiten.

Die nächsten Spiele:

In zwei Wochen gastieren die MBSV-Männer beim in dieser Saison noch ungeschlagenen Tabellenzweiten BSV Grün-Weiß Finsterwalde.

Zum 14. Spieltag reist die Wandersee-Truppe am 3. März zum gegenwärtigen Tabellennachbarn SV Blau-Weiß Dahlewitz, der auf Platz neun einen Rang hinter Belzig steht.

Erst am 10. März erleben die Handballmänner aus dem Fläming ihren zweiten Auftritt auf der Heimplatte 2019 und empfangen dazu den gegenwärtigen Tabellenfünften SV Chemie Guben 1990.

Als nächsten Gegnerbittet der MBSV Belzig am 17. März den Tabellenführer TSG Lübbenau 63 II in die Albert-Baur-Halle.

Von Jörgen Heller

Die Handball-Männer des MBSV Belzig nehmen den letzten Schliff vor. In Kürze steht der Auftakt in die zweite Saisonhälfte der Verbandsliga Süd an. Gastgeber des ersten Rückrundenspieltages ist die OSG Fredersdorf-Vogelsdorf.

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