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Potsdam-Mittelmark TSV Treuenbrietzen I kämpft sich zurück und rettet einen Punkt
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00:21 18.01.2019
Robert Benedikt war mit drei Einzelsiegen bester Treuenbrietzener Akteur in Mahlow. Quelle: Jörgen Heller
Mahlow

Eine richtig schwere Aufgabe hatten die neuformierte Spitzen-Mansnchaft des TSV Treuenbrietzen am Samstagabend bei ihrem ersten Rückrunden-Auswärtsauftritt der 1. Tischtennis-Landesklasse Süd zu bestreiten. Nach dem sie beim Mahlower SV zu einer sehr ungewohnten Spielzeit stets einem Rückstand hinterher laufen musste, konnte sie am Ende noch ein 9:9-Remis erkämpfen, womit sie im Aufstiegskampf weiter im Rennen bleiben.

Das Hinspiel konnte der TSV an eigenen Tischen knapp mit 10:7 gewinnen. In Mahlow trat er dort mit seinem neuen Stammspieler Chris Müller an. Nachdem der Spieltag erst um 17 Uhr eröffnet wurde, konnte Treuenbrietzen dieses Mal nicht auf seine Doppelstärke aus der Hinserie bauen und kassierte prompt zwei Niederlagen. Im Vergleich zum Hinspiel änderten die Gastgeber nämlich ihre Doppel-Aufstellung. Und dass bereitete den Gästen arge Probleme. Robert Benedikt und Mareike Freytag konnten immerhin einen Satz gewinnen. Kapitän Jens Trompke und Müller hingegen gingen sang und klanglos unter (0:3).

Rückstand vergrößert sich

Und nach dem der TSV zu Beginn der Einzelrunden auch die ersten beiden Vergleiche im oberen Paarkreuz abgeben musste, lag er bereits mit 0:4 hinten. Benedikt zeigte dabei eine sehr gute Leistung gegen die Mahlower Nummer eins. Er hatte aber nach eigener Satzführung gleich drei mal Pech, als die Sätze jeweils in der Verlängerung an den Gegner gingen. Trompke unterlag am Nebentisch knapp nach fünf Sätzen gegen die Nummer zwei der Gastgeber. Dann konnten auch endlich die Fläminger punkten. Im unteren Paarkreuz konnten sowohl Müller, als auch Freytag souverän gewinnen. Während der TSV somit zwischenzeitlich auf 2:4 verkürzen konnte, musste er Mahlow darauf wieder davon ziehen lassen.

In der zweiten Runde hatte Trompke im Duell der Spitzenspieler im fünften Satz alles im Griff. Komfortabel lag er mit 8:3 in Führung. Doch mit einigen leichten Fehlern baute er seinen Gegner wieder auf, de den Satz zum 11:9 drehen konnte und der Sieg dahin war. Dagegen ließ Benedikt seinem Gegenüber keinerlei Siegchancen und gewann deutlich. Im Match Freytags hatte der Mahlower im fünften Satz das Glück auf seiner Seite (11:13), so dass sie unterlag. Da Müller kein passendes Mittel gegen den Unterschnitt seines Kontrahenten fand, unterlag er 0:3 und sein Team lag mit 3:7 sehr weit zurück.

Gäste blasen zur Aufholjagd

Doch ab Einzelrunde 3 gaben die Gäste Vollgas. Trompke verkürzte zunächst mit einem Sieg und Freytag verlangte der Nummer eins Mahlows alles ab. Ihre 2:1-Satzführung konnte sie aber nicht ins Ziel retten. Müller konnte darauf mit einem Sieg den fünften TSV-Punkt sichern. Nachdem Benedikt gegen die Nummer vier der Gastgeber 0:2 zurück lag, kämpfte er sich zurück ins Match und konnte mit 3:2 gewinnen, so dass der TSV auf 6:8 verkürzte und zurück im Spiel war.

Nachdem Mahlow Sieg Nummer neun einfuhr, dessen Nummer eins bezwang auch Müller, gingen die folgenden drei Begegnungen an den TSV. Trompke, Benedikt und Freytag gewannen jeweils mit 3:0 und konnten damit noch das zwischenzeitlich nicht mehr für möglich gehaltene Remis retten. „So wirklich auf der Rechnung hatte der Anhang der Gastgeber uns wohl nicht mehr“, sagte Trompke und fügte hinzu: „Da wir einen so schlechten Start hingelegt haben, müssen wir am Ende mit dem Punkt zufrieden sein.“

Von Jörgen Heller

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