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TSV enttäuscht nach Heimpleite

Tischtennis TSV enttäuscht nach Heimpleite

Das Spitzenteam des TSV Treuenbrietzen verliert zuhause gegen die WSG Potsdam-Waldstadt 7:10

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Michael Kühnast (mi.) und Alexander Beau, hier im eröffnenden Doppel, traten als Ersatzspieler an.

Quelle: privat

Treuenbrietzen. Am zweiten Spieltag der Landesliga-Rückrunde bat das Tischtennis-Spitzenteam des TSV Treuenbrietzen die WSG Potsdam-Waldstadt an seine Tische und musste sich dem Tabellen-Vorletzten überraschend mit 7:10 beugen.

Zwei Spieler aus der TSV-Zweiten helfen aus

Das Hinspiel konnten die Sabinchenstädter noch mit 10:5 klar für sich entscheiden, wobei bei den damaligen Gastgebern jeweils ihre besten Spieler fehlten. Am Samstag traten die Gäste nahezu in Bestbesetzung an. Die TSV-Hausherren mussten einmal mehr David Dietrich und Falko Faix ersetzen. In der wichtigen Begegnung wirkten diesmal Alexander Beau und Michael Kühnast aus der zweiten TSV-Mannschaft mit.

TSV-Spieler patzen in erster Einzelrunde

Nach beiden gespielten Doppeln stand es 1:1. Daniel Speidel konnte erstmals in dieser Saison an der Seite von TSV-Kapitän Jens Trompke einen Doppelsieg bejubeln, was eigentlich schon viel früher in der Spielzeit hätte passieren sollen. Gegen das Spitzenduo aus Potsdam schlugen sich Beau und Kühnast beachtlich, hatten im Entscheidungssatz aber das Nachsehen. Die erste Einzelrunde lief für den TSV völlig gegen den Baum. Alle vier Treuenbrietzener unterlagen ihren Kontrahenten. Besonders ärgerlich waren dabei die Fünf-Satz-Niederlagen von Beau und Kühnast, wobei beide im letzten Satz deutlich unterlagen. Zu Beginn der zweiten Runde schienen die Gastgeber endlich warm zu laufen. Trompke, Beau und Kühnast verkürzten auf 4:6. Auch Speidel war nicht gänzlich chancenlos. Beim Stand von 1:2-Sätzen verspielte er in Durchgang vier eine ziemlich hohe Führung. Andernfalls wäre es im Entscheidungssatz sicherlich noch einmal spannend geworden. Runde drei verlief ausgeglichen.

Niederlage von Beau besiegelt Heimpleite

Die Spieler beider Teams im oberen Paarkreuz konnte sich behaupten. Beim Stand von 6:8 aus Sicht der Gastgeber mussten sie in der letzten Runde noch einmal alles in die Waagschale werfen, um mindestens das Remis zu erreichen. Nach einem knappem 3:2-Sieg verkürzte Trompke für sein Team zunächst einmal auf 7:8. Parallel musste Kühnast aber der Potsdamer Nummer eins zum Sieg gratulieren. Abschließend hatten Speidel und Beau noch einmal die Chance, das Ergebnis erfreulicher zu gestalten. Das Match des Letzteren zählte zuerst und er lieferte sich einen engen Kampf mit der Nummer zwei des Gegners. Speidel hingegen besiegte am Nachbartisch seinen Gegenüber im Eiltempo. Das gab Beau noch einmal einen Schub. Dennoch war es ihm nicht vergönnt, den nötigen Sieg einzufahren, so dass Speidels Punkt letztlich nicht mehr zählte und die 7:10-Heimpleite besiegelt war. „Im Nachhinein war diese Niederlage natürlich sehr ärgerlich, da man gegen einen unmittelbaren Konkurrenten um den Klassenerhalt zwei Punkte hat liegen lassen. Nun heißt es trotzdem den Kopf nicht in den Sand zu stecken und die weiteren Aufgaben mutig angehen“, meinte Kapitän Trompke nach der nicht einkalkulierten Niederlage.

Von Jens Trompke

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