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Potsdam-Mittelmark Helfer, damit es läuft
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18:01 02.11.2018
Teltowkanal Halbmarathon 2017 Quelle: Benjamin Feller
Teltow

Bei einem Gläschen Wein habe ihn einst der Nachbar überredet, erzählt Mike Mittelstädt. Und weil sein Nebenan Lars Weber vom Verein für Gesundheitssport als Cheforganisator des Teltowkanal-Halbmarathons permanent auf der Suche nach fleißigen Helfern sei, konnte er nicht Nein sagen. Und so kümmert sich Mittelstädt seit 13 Jahren um die Streckenabsicherung, hilft beim Auf- und Abbau und steht während des Rennens am Verpflegungspunkt.

Mike und Simone Mittelstädt Quelle: privat

Für die 15. Auflage am Sonntag (Start 10.30 Uhr, Knesebeckbrücke) ist das Starterkontingent von 1500 Teilnehmern ausgebucht. „Mehr geht nicht, wenn man überlegt, wie wir mit knapp über 100 angefangen haben“, erzählt Mittelstädt, dessen Ehefrau Simone sich um die Startnummernausgabe kümmert und ebenfalls am Verpflegungspunkt Getränke und Obst reicht.

Um 6 Uhr früh geht es los

Am Sonntag um 6 Uhr trifft sich der Helferstab beim gemeinsamen Frühstück zur letzten Lagebesprechung. Dann geht es los mit dem Aufbau der Zelte, der Verpflegungsstände. „Um die Strecke, die ja gerade auf der Zehlendorfer Seite des Teltowkanals sehr naturbelassen ist, kümmere ich mich schon Wochen vorher“, berichtet Mittelstädt. Dann ist er mit Astschere, Besen und Harke unterwegs. „Trotz des trockenen Sommers gab es in diesem Jahr wieder viel Wildwuchs zu beseitigen.“ Außerdem besprüht er die Wurzelaufbrüche rot, um die Stolperfallen sichtbar zu machen. Poller auf dem ehemaligen Mauerstreifen werden mit Schaumstoff und rot-weißem Flatterband gesichert. „Am Wettkampftag haben wir meist bis kurz vor dem Start zu tun. Aber die Läufer danken die Mühen. Es gibt viele, die sich ausdrücklich für die Organisation bedanken. Meist haben wir ja gutes Wetter, da macht es allen Beteiligten Spaß“, sagt Mittelstädt, der selbst lieber wandert als joggt, außerdem spielt er beim RSV Eintracht Badminton. Der 55 Jahre alte Kleinmachnower, der beim Wasserstraßenamt Berlin arbeitet, war in den 13 Jahren immer zur Stelle, nie krank.

Ein eingespieltes Team

Auch am Sonntag wird er wieder seinen Job machen. Dazu gehört natürlich hinterher auch der Abbau. Am Verpflegungspunkt müssen bestimmt 1000 Plastebecher wieder eingesammelt werden, die die Läufer nach zwei, drei kräftigen Schluck Tee oder Wasser in die Botanik werfen. „Wir räumen alles wieder auf“, bekräftigt Mittelstädt. „Das ist kein Problem.“

Am späten Nachmittag sitzt die Helferschar noch mal bei einer Tasse Kaffee zusammen und zieht ein erstes Resümee. Daran gedacht, mal selbst mitzulaufen, hat Mittelstädt nie. „Eins geht ja nur. Ich helfe lieber, das ist eine Aufgabe, die ich auch gern mache.“ Eben echte „Nachbarschaftshilfe“, überreden müsse ihn keiner mehr. Und Orgchef Weber ist froh, ein weitgehend eingespieltes Team zu haben, um den Saisonabschluss für die Läuferfamilie der Region bestmöglich zu veranstalten. Auf das kleine Jubiläum zum 15. sind alle stolz.

Von Peter Stein

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