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Potsdam-Mittelmark Zeitnot führt zum erneuten Remis beider Fläming-Rivalen
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12:44 21.12.2018
Beide Fläming-Schachrivalen lieferten sich in Marzahna ein spannendes Derby. Quelle: privat (4)
Marzahna

Nachdem sich die beiden Fläming-Rivalen der Schach-Regionalliga West im Derby der vergangenen Spielzeit bereits 4:4-remis getrennt hatten, fieberten der diesmal gastgebende SV Marzahna 57 und der SV Grün-Weiß Niemegk dem Derby dieser Saison entgegen. Chancen zum Sieg waren an dem dann sehr spannenden Spieltag für beide Mannschaften vorhanden. Am Ende führte eine Zeitnotschlacht dazu, das sich beide Schach-Rivalen auch am 4. Spieltag erneut mit 4:4 freundschaftlich trennten. Damit gehen die Grün-Weißen nach der Punkteteilung auf dem dritten und Marzahna auf dem sechsten Tabellenplatz ins neue Jahr.

Der Gast ist leist favorisiert

Die Niemegker Gäste, das alle drei Mannschaftskämpfe der Saison gewonnen hatten, waren für den Spieltag als Favoriten gesetzt, da sie nominell an den letzten drei Brettern deutlich stärker einzuschätzen waren. Während Grün-Weiß mit Mirko Berndt einen Stammspieler ersetzen musste, fielen aufseiten der Hausherren mit Mario Gutewort und Henri Wangerin am Spitzenbrett gleich zwei Stammspieler aus. Auch wenn damit die Voraussetzungen für den Gastgeber nicht die besten waren, gab es nach einer Stunde die erste Überraschung. Um auf die Initiative des Grün-Weißen Fatmir Bahro zu antworten, entschied sich der Marzahna-Spieler Heinz-Jürgen Lehmann an Brett 7 für „Alles oder Nichts“. Und durch eine falsche Abwicklung von Bahro konnte Lehmann nach einer Stunde dann plötzlich gewinnen.

An Brett 3 einigten sich nach 1,5 Stunden Gastgeber Markus Minke und sein Gegenüber Jürgen Liebegott in unklarer Stellung mit beiderseitigen Chancen auf ein Remis. Aus Marzahner Sicht erfreulich war danach auch das Remis von Werner Paul an Brett 6 gegen Wolfgang Fuhrmann nach zwei Stunden. Und auch sein Teamkollege Matthias Höfler an Brett 5 erreichte trotz passiver Stellung nach zweieinhalb Stunden gegen Werner Klimt ein Remis. „Für uns war das ein guter Beginn und ehrlicherweise hatten wir das auch erwartet, weil auch an den anderen Brettern Chancen für uns gab“, meinte 57-Spieler René Liese. Sein Teamkollege Thomas Müller verlor dann aber an Brett 8 unglücklich seine Partie gegen Dietmar Bölke. Müller hatte seit langem erstmals wieder für Marzahna gespielt und konnte mit seiner Partie bis dahin sehr zufrieden sein.

Damit konnten die Niemegker Gäste zum 2,5:2,5 ausgleichen und in den letzten drei verbliebenen Partien hatten sich spannende Stellungen entwickelt. Am Spitzenbrett stand Klemens Wangerin gegen den Niemegker Routinier Hubert Walkewitz seit der Eröffnung in der Defensive, konnte aber die Stellung noch halten. Liese an Brett 4 hatte einen Bauern gewonnen, aber deutlich mehr Zeit verbraucht, als sein Kontrahent Heiko Rohde. An Brett 3 war die Stellung zwischen Gastgeber Roland Schimmel und Andreas Seichter völlig offen. Der Ausgang des Mannschaftkampfes war nicht vorherzusagen.

Niemegk verspielt den Sieg

Doch nach 3,5 Stunden fiel scheinbar die Entscheidung. Wangerin konnte seine Stellung nicht mehr halten und musste sich Walkewitz geschlagen geben. Liese stand zwar besser, nahm wegen seiner Zeitnot aber das Remisangebot seines Gegner an. Damit lag Grün-Weiß mit 4:3 vorne. Und alles sah nach einem Mannschaftssieg der Gäste aus, da Roland einen ganzen Turm weniger hatte. Seine letzte Chance war jedoch die Zeitnot seines Gegners. Als nach fast vier Stunden beide Spieler dann jeweils nur noch eine Minute Bedenkzeit hatten, zog Seichter falsch, verlor die Dame und gab dann sofort auf. Somit endete der Spieltag 4:4.

„Das war einwirklich fairer und freundschaftlichen Kampf“, meinte Liese nach der Punkteteilung in Marzahna.

Von René Liese

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