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Potsdam Am 14. Oktober ist es wieder soweit
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15:56 07.10.2018
Die vielen Läufer und Nordic Walker freuen sich auch in diesem Jahr wieder im Burghof auf den wärmenden Tee...... Quelle: privat
Bad Belzig

Dieser Tage holt Fred Müller wieder alle bei ihm zuhause in Bergholz eingelagerten Utensilien für die Verpflegung der Burgenlauf-Teilnehmer heraus. Denn am kommenden Sonntag fällt der Startschuss für die 41. Auflage der größten Volkslaufveranstaltung im Fläming. Und dass auch der Burgenlauf 2018 gut gelingt, steht für Fred Müller und die vielen Helfer eine Menge Organisationsarbeit auf der Agenda.

Seit der Wiedervereinigung im Burgenlaufteam

Fred Müller organisiert seit 28 Jahren die Verpflegung auf der Strecke sowie auf dem Hof der Burg Eisenhardt. Als er 1980 in den Fläming gezogen ist, trat der damalige Fußballer vier Jahre später dem SV Päd., Med. & Co. Belzig bei. Seitdem spielte er dort bei den Freizeitkickern mit. Als dieser Verein im Jahre 1990 unmittelbar nach der deutschen Wiedervereinigung die Organisation und Durchführung des Burgenlaufes übernahm, kümmert sich der heute 63-jährige Sportfreund Jahr für Jahr um die Versorgung der Burgenläufer.

Und dass sind immer eine ganze Menge. So um die 600 Ausdauerfreunde aus der Region pilgern jährlich zum Burgenlauf. „Den vielen Läufern und Nordic Walkern stellen wir immer Wasser, Tee und Bananen zur Verfügung“, zählt Fred Müller auf und meint weiter: „Im Burghof stellen wir den Finishern dann über 500 Liter Tee zur Verfügung. Da bekommen wir jedes Jahr Unterstützung von der Küche des Bad Belziger Krankenhauses. Dort wird der Tee vorgekocht. Und wir kochen ihn in einer Gulaschkanone, die ich mit meinem Trecker zur Burg befördere, am Lauftag noch einmal nach.“

....den Fred Müller und seine Helfer bereitstellen. Gestern begann er bereits damit, die ersten Utensilien aus seinem Bauernhof herauszuholen. Quelle: privat

Zudem muss für Getränke und Obst am Verpflegungsstand der 5-Kilometer-Strecke in Borne sowie an den beiden Versorgungspunkten auf der Distanz über 25 km in Schmerwitz und Wiesenburg gesorgt werden. „Da muss im Vorfeld immer eine lange Checkliste erstellt werden.“ meint Fred Müller, der dann mit die Einkäufe tätigt und die Personaleinteilung an den Ständen vornimmt. Im Vorfeld ist er zudem für den Aufbau der Stände zuständig. Und wenn der Startschuss um 10 Uhr gefallen ist, fährt nicht nur der Puls der Läufer hoch. Auch Fred Müller ist dann in Bewegung und begibt sich zu allen drei Verpflegungsständen, um zu schauen, woran es noch fehlt.

Jedes Jahr erhält Fred Müller dabei große Unterstützung von seiner Familie, die mit anpackt, wenn das eingelagerte Equipment zum Burgenlauf aus seinem Bauernhof in Bergholz geholt und zu den Versorgungsstellen gebracht werden muss. Ganz besonders freut es ihn, dass ein Familienmitglied am Burgenlauf selbst teilnimmt. „Meine Enkeltochter Frieda wird am Sonntag wieder den Kids-Lauf um die Burg Eisenhardt mitlaufen“, betont er.

„Eine unverzichtbare Seele“

Vereinskollege Ingo Flechner weiß die ehrenamtliche Arbeit Fred Müllers jedenfalls nicht hoch genug einzuschätzen. „Fred ist wirklich eine unverzichtbare Seele des Teams. Auch wenn es irgendwelche Probleme außerhalb seiner Verpflegungs-Gebietes gibt, er hat immer eine pragmatische Lösung parat“, meint Ingo Flechner, der selbst unter anderem für die Anmeldung zuständig ist. Er verweist auf bereits über 300 Voranmeldungen im Internet, die noch bis morgen um 24 Uhr möglich sind. Nachmeldungen sind am kommenden Samstag und am Lauftag auf der Burg möglich.

Bei der voraussichtlich hohen Teilnehmerzahl ist also wieder Fred Müllers ganzes Organisationsgeschick gefragt. Nützliche Hilfe erhielt er im Vorjahr von David Hoffmann. Da er langsam in den Hintergrund treten möchte, wird sein Unterstützer wohl künftig in seine Fußstapfen treten. „Da ja viele von uns langsam ins Rentenalter kommen, hoffen wir auf neue junge Helfer, so dass unser Burgenlauf auch in den nächsten Jahren wie ein Uhrwerk in bewährter Weise ablaufen kann“, so Fred Müller.

Von Jörgen Heller

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