Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam Am Sonntag heißt es beim RSV Eintracht alles oder nichts
Sportbuzzer Lokalsport Potsdam Am Sonntag heißt es beim RSV Eintracht alles oder nichts
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
02:16 19.03.2018
Nachzügler Gorgi Boyanov (l.) stieß erst im Januar zum Team des RSV Eintracht und setzt auf den Heimvorteil. Quelle: Verein
Anzeige
Stahnsdorf

Der Druck könnte nicht größer sein. Am Sonntagabend (17.30 Uhr, BBIS-Sporthalle Kleinmachnow) muss der RSV Eintracht Stahnsdorf gegen die Wohnbau Baskets Essen gewinnen. Ansonsten sinken die Chancen auf den Klassenerhalt der 2. Basketball-Bundesliga ProB auf einen nur noch theoretischen Rest.

In der Playdown-Gruppe mit Wedel (18 Punkte), Essen (16), Cuxhaven (12) und Stahnsdorf (12) müssen zwei Teams absteigen. Mit einem Sieg am Sonntag würde der RSV den Abstand zu Essen auf zwei Zähler verkürzen. Bei einer Niederlage würde der Rückstand auf sechs Punkte wachsen, außerdem haben Essen und Wedel jeweils noch ein Spiel mehr in der Hinterhand. Sechs Punkte – das wäre bei dann nur noch vier ausstehenden Playdown-Partien eine Hypothek, die wohl nicht mehr abzutragen wäre.

Versprechen von Trainer Toroman

„Wir müssen das Spiel gegen Essen gewinnen, wenn wir in der Liga bleiben wollen, da gibt es nichts drum herumzureden. Mit dieser Drucksituation müssen wir nun umgehen, denn wir haben uns selbst in diese gebracht. Dennoch können wir aus eigener Kraft immer noch den Klassenerhalt schaffen und dafür werden wir kämpfen“, verspricht der RSV-Trainer Denis Toroman.

Trainingspause für Colin Craven

Sportchef Vladimir Pastushenko sagt: „Jedem ist die Bedeutung dieses Spiels bewusst. Jeder weiß, dass Leistung gefragt ist.“ Allerdings dürfe die Mannschaft nicht verkrampfen. „Wir müssen den Jungs ein bisschen den Druck wegnehmen. Sie haben bewiesen, dass sie spielen können.“ Die Vorbereitung auf das extrem wichtige Spiel wurde in dieser Woche ein wenig gestört. „Wir hatten wegen Verletzungen und Krankheiten Probleme mit der Trainingsbeteiligung“, erzählt Pastushenko. So konnte Kapitän Colin Craven bis Freitagabend noch nicht trainieren. Pastushenko: „Ich hoffe aber, dass am Sonntag alle spielen können.“

Videostudium als Vorbereitung

Georgi Boyanov hat seine Adduktorenzerrung auskuriert und ist heiß auf das Match gegen Essen. Mit dem Erfolgsdruck könne er umgehen. „Ich wusste, was mich erwartet“, sagt der 24-Jährige, der im Januar nachverpflichtet wurde. Der Bulgare, der zuletzt für die South Alabama Jaguars in der US-amerikanischen Uni-Liga NCAA I spielte, sei sehr fokussiert. Er schaue sich als Vorbereitung vergangene Spiele noch einmal an. „Aber man darf auch nicht ständig an das Spiel denken. Sonst wird die Anspannung zu groß.“

Der 2,01 Meter große Flügelspieler hätte gerne mehr Einsatzzeit. Da jedoch immer drei sogenannte „Local Player“ auf dem Feld stehen müssen, muss er sich die Spielzeit mit den Amerikanern Josh Smith und Michael Holton teilen. „So sind nun einmal die Regeln, daran müssen wir uns halten.“

Zuschauer als sechster Mann

Nach der 86:73 Niederlage beim Playdown-Auftakt in Cuxhaven ist Boyanov froh, dass nun ein Heimspiel ansteht. „Zuhause fühlen wir uns einfach besser“, sagt er. „Im Heimspiel haben wir die Zuschauer als sechsten Mann.“

Damit dieser am Sonntag richtig zur Geltung kommt, wollen sich die Stahnsdorfer einiges einfallen lassen, um für Stimmung zu sorgen. Im Kampf um den Klassenerhalt soll eben nichts unversucht bleiben.

Von Ronny Müller

Er gehört zu den tragenden Säulen des Handball-Drittligisten 1. VfL Potsdam: Kapitän Yannik Münchberger. Für den Toptorschützen der Adler ist die Saison nun aber wegen einer Verletzung jetzt vorzeitig beendet. Der Rückraumspieler des Tabellensiebenten aus der Landeshauptstadt wurde bereits operiert.

16.03.2018

Der 1. VfL Potsdam schien sich am Sonntag beim Heimspiel der 3. Handballliga Nord gegen den VfL Fredenbeck bereits auf der Siegerstraße zu befinden – in der zweiten Halbzeit drehten die Nordlichter aber die Partie. Am Ende sicherte ein Youngster in allerletzter Sekunde einen Pluspunkt für dien Adler – zur Freude von Cheftrainer Daniel Deutsch.

11.03.2018

Einst spielte Joselio Gomes Eugenio für Newcastle in der englischen Premiere League an der Seite von Starstürmer Alan Shearer. Jetzt heuert der 44-Jährige als Co-Trainer in der Fußball-Landesliga-Nord bei der abstiegsgefährdeten SG Michendorf an.

09.03.2018
Anzeige