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Potsdam Box-Gala in Potsdam – Duell im Mittelgewicht
Sportbuzzer Lokalsport Potsdam Box-Gala in Potsdam – Duell im Mittelgewicht
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07:47 18.05.2018
IBF Inter-Continental-Meisterschaft im Mittelgewicht, v.l.: Trainer Antonia Spatola, Patrick Wojcicki (Wolfsburg), Ronny Mittag (Fürstenwalde), Trainer Hartmut Schröder. PK Team Sauerland. Quelle: Detlev Scheerbarth
Potsdam

Nach zuletzt zwei Kampfabsagen soll es am Freitag endlich wieder mit einer Profi-Boxgala in der Potsdamer MBS-Arena (18 Uhr, Sport 1 ab 20 Uhr) klappen. Im ersten Hauptkampf des Abends fordert Patrick Wojcicki den IBF-Intercontinental-Champion im Mittelgewicht, Ronny Mittag, über zwölf Runden heraus. Dabei geht es schlichtweg um die Frage, wer ist Deutschlands bester Mittelgewichtler?

Mittags „Heimvorteil“

Der 29 Jahre alte Mittag aus Fürstenwalde genießt dabei in seinem 35. Profikampf (30 Siege, 2 Niederlagen) keineswegs uneingeschränkten Heimvorteil in seiner brandenburgischen Landeshauptstadt. Denn auch der aus Wolfsburg stammende Herausforderer vom veranstaltenden Sauerland-Team kennt sich in Potsdam bestens aus. Zum einen streifte er als Amateur des Trikot von Motor Babelsberg in der Bundesliga über, zum anderen hatte er schon den einen oder anderen seiner bisher elf Profikämpfe (zehn Siege) in der MBS-Arena bestritten. Wojcicki sagt: „Ich habe schon ein paar Mal in der gemütlichen Arena geboxt und immer gewonnen. Die Zuschauer sind sehr fair und freuen sich auf gutes Boxen.“ Deshalb will er die Fans nicht enttäuschen und erklärt die MBS-Arena zu Wolfs, so sein Kampfname, Revier. Sein Trainer Antonino Spatola ist überzeugt davon, dass sein Schützling nun bereit ist für die großen Kämpfe.

Wojcickis wichtigster Kampf

Wojcicki sagt über Mittag: „Er ist ein sehr guter Boxer und hat diverse Qualitäten. Ich freue mich daher auf einen tollen und fairen Kampf, der die Zuschauer hoffentlich begeistern wird. Ich werde Ronny Mittag schlagen und mir den IBF-Gürtel schnappen.“ Für den 26 Jahre alten Herausforderer sei es definitiv der wichtigste Kampf seiner Karriere. Einen Erfolg gegen Mittag vorausgesetzt, wäre dann ein WM-Kampf die nächste Stufe.

Frauen-WM-Kampf im Federgewicht

Um WM-Titel, gleich zwei, geht es im zweiten Hauptkampf des Box-Abends in Potsdam. Die Berlinerin Nina Meinke tritt gegen Elina Tissen (Warendorf), WIBF- und GBU-Weltmeisterin im Federgewicht, an. Die 25 Jahre alte Hauptstädterin sagt: „Für mich geht ein Traum in Erfüllung, da ich um eine Weltmeisterschaft boxen kann.“

Weltmeisterschaft GBU/WIBF im Federgewicht, v.l.: Manager Christian Meinke, Trainer Kay Huste, Herausforderin Nina Meinke (Berlin), Veranstalter Nisse Sauerland, Titelträgerin Elina Tissen (Warendorf), Trainer und Manager Maiki Hundt. Quelle: Detlev Scheerbarth

Und sie hat einen prominenten Fürsprecher: Ex-Champion Sven Ottke ist ihr Patenonkel und bester Kumpel von Vater und Manager Christian Meinke. Unter ihren Trainern Kay Huste und Michel Albes hat sich Nina Meinke beim Berliner TSC intensiv auf das WM-Duell vorbereitet und beim Sparring auch gegen Männer geboxt. Sogar Superfedergewichtsweltmeisterin Kallia Kourouni kam aus London nach Berlin, um Meinke bei einem einwöchigen Sparring zu unterstützen. Nun ist die Vorbereitung abgeschlossen, Spaziergänge mit Freund Serdar sorgen für Entspannung vor dem ersten Gong.

Von Peter Stein

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