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Potsdam Bundesliga-Ziel: Qualifikation für das Halbfinale
Sportbuzzer Lokalsport Potsdam Bundesliga-Ziel: Qualifikation für das Halbfinale
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17:58 12.03.2019
Cheftrainer Mario Schendel Quelle: f: B. Gartenschläger
Potsdam

Der UJKC Potsdam zählt seit dem Aufstieg in die Bundesliga 2003 zu den Dauergästen im Judo-Oberhaus. Im vergangenen Jahr verpasste das Team knapp die Finalrunde als Tabellendritter der Nordstaffel. Am Sonnabend (17 Uhr) startet der UJKC mit einem Auswärtskampf beim amtierenden Deutschen Mannschaftsmeister Hamburger Judo-Team. Vor Saisonbeginn spricht Cheftrainer Mario Schendel über...

...die Lehren aus der vergangenen Saison: „Eigentlich bin ich gar nicht mal so unzufrieden, wie es gelaufen ist, außer mit dem Kampftag in Holle, wo wir im Endeffekt die Medaille weggeworfen haben“, sagt Schendel über das ärgerliche 6:8 im vergangenen Jahr. „Aber da wir im Gegensatz zu Teams wie Hamburg eigentlich nur auf unsere eigenen Leute setzen, bin ich zufrieden, weil unsere Ziele andere sind. Klar freuen wir uns über Medaillen, aber in erster Linie wollen wir unseren jungen Kämpfern eine Bühne bieten.“

Topleute gehalten

...den Kader: Die Mannschaft ist im Großen und Ganzen zusammengeblieben, „wir haben die Topleute behalten“, sagt Schendel. Neu ist der Japaner Tatsuto Shima (Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm), der am Wochenende allerdings noch fehlen wird. Er kam über Takafumi Kitahara, der bereits in der vergangenen Saison für den UJKC startete, nach Potsdam. „Wir wollen sie beide möglichst bei einem Heimkampf einsetzen, damit sie sich vor unserem Publikum vorstellen können“, sagt Schendel. Dazu kommen Valentin Kiesche (bis 90 Kilo) vom Brandenburger Rivalen KSC ASAHI Spremberg und der Israeli Peter Paltchik (bis 100 Kilo). „Wenn es mit der Finalrunde klappt, werden wir relativ viele Ausländer dabei haben, um flexibler zu sein“, kündigt Schendel an.

Konkurrenz ausgeglichen

...Gegner Hamburg: Der Titelverteidiger musste einen Umbruch hinnehmen, da Hauptsponsor Peter Wittmann abgesprungen ist und Top-Judokas wie der Ex-Potsdamer Igor Wandtke dem Sponsor zum Süd-Bundesligisten KSV Esslingen gefolgt sind. „Sie haben ein paar gute Leute verloren und fangen wieder da an, wo sie vor ein paar Jahren standen, bevor der Sponsor eingestiegen ist. Von daher wird das ein relativ offenes Ding“, sagt Schendel. „Ich würde uns sogar leicht in der Favoritenrolle sehen. Das wäre schon eine Ansage, den Meister zu schlagen. Wir fahren da hin, um zu gewinnen.“

...die Konkurrenz: „Die Staffel ist echt schwer einzuschätzen. Dadurch, dass Hamburg nicht mehr der Überflieger ist, ist sie sehr ausgeglichen. Auch Holle ist weg. Hamburg, Witten, Hannover und wir werden uns wohl einen Vierkampf um die ersten beiden Plätze liefern, die unser Ziel sind“, sagt Schendel. Mit einem der ersten beiden Plätze wäre die Qualifikation fürs Halbfinale gesichert.

Christopher Schwarzer verantwortlich am Mattenrand

...den Stellenwert der Bundesliga: Die Saison steht für viele Kämpfer im Zeichen der Olympiaqualifikation für Tokio 2020. Von den Potsdamer Männern haben laut Schendel Philipp Galandi, Erik Abramov und Tim Schmidt leichte Chancen, um genügend Punkte für Olympia zu sammeln. Deshalb werden an vielen Bundesliga-Wettkampftagen die Judokas voraussichtlich Turniere bestreiten, bei denen man Punkte für Olympia bekommen kann.

...seine eigene Rolle: Christopher Schwarzer stand schon in der vergangenen Saison mehrfach als Hauptverantwortlicher am Mattenrand, in dieser Saison hat er endgültig das Zepter in der Hand. „Ich habe ihm die Aufgabe Stück für Stück übertragen. Und wenn ich nicht da war, haben sie immer gewonnen, vielleicht war das ja ein Zeichen“, sagt Schendel, Deutschlands Judo-Trainer des Jahres 2018, mit einem Augenzwinkern.

Von Stephan Henke

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