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OSC Potsdam Oldie Rauhe jubelt im Kajakvierer
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19:24 27.05.2018
Ronald Rauhe (2.v.l.) jubelt im K4. Quelle: UteFreise
Duisburg

Sebastian Brendel hat die Überlegenheit der Konkurrenz neidlos anerkannt. Beim Kanu-Weltcup in Duisburg musste sich der Potsdamer am Wochenende zweimal geschlagen geben. Sowohl über 500 als auch über 1000 Meter belegte der 30-Jährige im Canadier-Einer Platz drei. Der Sieg ging jeweils an den Tschen Martin Fuksa vor dem Brasilianer Isaquiras Queiroz Dos Santos. „Damit standen die selben Leute auf dem Podium wie im Vorjahr bei der Weltmeisterschaft“, erklärte Brendel. „Nur dass ich da immer Erster war. Aber bis zur WM Ende August in Portugal habe ich ja noch ein wenig Zeit. Ich bin mit dem Auftakt erst mal zufrieden.“

Unerwartetes Härteprogramm für Sebastian Brendel

Trainer Ralph Welke sagte: „Es ist vielleicht mal ganz gut, wenn Sebastian nicht immer von Sieg zu Sieg eilt. Das erhöht nur den Druck. Jetzt ist er mit Blick auf die Saisonhöhepunkte in der richtigen Angriffsposition.“ Bereits in knapp zwei Wochen stehen in Belgrad die Europameisterschaften an. Dann wird Brendel im Einer wieder auf Fuksa treffen. „Bei der EM werde ich über 1000 und 5000 Meter antreten“, so der Potsdamer. „Duisburg war eine gute Standortbestimmung. Ich weiß, dass ich mich noch steigern kann.“ Die deutsche Nationalmannschaft bleibt gleich in Duisburg und bereitet sich dort auf die EM vor.

Brendel hatte an der Wedau unverhofft ein Härteprogramm durchführen müssen. Wegen Erkrankung eines Sportlers sprang der Dreifach-Olympiasieger auch in den Canadier-Zweier und wurde beim Sieg der Weltmeister Yul Oeltze/Peter Kretschmer (Magdeburg/Leipzig) Fünfter mit Michael Müller (Magdeburg) über 1000 Meter. Dadurch fuhr Brendel mit Vor- und Zwischenläufen 7,5 Wettkampfkilometer.

Rauhe: Es fehlt noch an Feinabstimmung

Im Canadier-Einer über 200 Meter wurde der Potsdamer Stefan Kiraj hinter dem Russen Iwan Schtyl Zweiter vor seinem Vereinsgefährten Jan Vandrey. „Das war von beiden ein gutes Rennen. Bei der EM wird Jan wahrscheinlich im Einer antreten und Stefan mit dem Berliner Moritz Adam im Zweier über 200 Meter“, schätzte Welke ein. „Insgesamt ist aber bei allen noch Luft nach oben. Aber wir stehen ja erst am Beginn der Saison“, erläuterte der Trainer weiter. „Wir müssen jetzt zielstrebig weiterarbeiten.“

Routinier Ronald Rauhe feierte mit dem Kajak-Vierer über 500 Meter in Duisburg einen deutlichen Weltcup-Sieg. „Es fehlt noch etwas an der Feinabstimmung. Wir sind alle vier ja sehr sensible Perfektionisten im Boot, von daher ist es Meckern auf hohem Niveau, wenn wir uns noch an Kleinigkeiten stören“, sagte der 36 Jahre alte Olympiasieger.

Annika Loske feiert Weltcupsieg

Der Kajak-Vierer der Damen mit den beiden Potsdamerinnen Franziska Weber und Conny Waßmuth musste sich hingegen mit Rang vier begnügen. Annika Loske kam im Canadier-Einer über 500 Meter auf Platz fünf. Über 5000 Meter zum Abschluss wurde sie erst Zweite und nach einem erfolgreichen Protest auf Rang eins gesetzt. Felix König belegte im Kajak-Zweier über 200 Meter mit Timo Haselau (beide Potsdam) Platz vier.

Von Peter Stein

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