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OSC Potsdam Derby im Playoff-Viertelfinale
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18:10 20.03.2018
Bis 2015 spielte Potsdams Torjäger Reiko Zech für Neukölln, bevor er zum OSC wechselte und in 55 DWL-Einsätzen 103 Treffer erzielte. Quelle: Foto: seifert
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Potsdam

Im Viertelfinale der Playoffs in der Deutschen Wasserball-Liga trifft der OSC Potsdam am Mittwoch (20 Uhr, „Blu“) auf die SG Neukölln.

Dieses Match ist Auftakt einer „Best-of-five“-Serie, die ihr Ende bereits am kommenden Sonntag finden könnte, spätestens aber am 7. April. Nach der Partie am Mittwoch folgen bereits am Sonnabend (18 Uhr) und Sonntag (12 Uhr) die Spiele zwei und drei des Lokalderbys in der Schöneberger Schwimmhalle am Sachsendamm. „Für die Region ist diese Konstellation einfach großartig“, sagt der sportliche Leiter der OSC-Wasserballer André Laube. „Ich denke, wir werden in beiden Bädern eine großartige Stimmung erleben.“

Der Vierte gegen den Fünften

Wer am Ende die Nase vorn haben wird, scheint vollkommen offen. Mit 13:15 Punkten konnten die Süd-Berliner zwei Zähler mehr als der OSC (11:17) in der Pro-A-Hauptrunde sammeln und damit den vierten Tabellenplatz erobern. Potsdam landete schließlich auf dem fünften Rang. Die Bilanz der Aufeinandertreffen in dieser Saison ist ausgeglichen. Im November verlor der OSC daheim nach schwacher Vorstellung 11:16 gegen Neukölln, konnte sich aber im Viertelfinale des Deutschen Pokals Ende Januar mit einem 10:7 revanchieren und so den Sprung ins Final Four dieses Wettbewerbs sichern. Zuletzt vor gut fünf Wochen trennten sich im Liga-Rückspiel in Schöneberg beide Mannschaften 8:8-unentschieden. „Die Teams kennen sich durch und durch“, so Laube. „Im Saisonverlauf gibt es diverse Trainingsspiele gegeneinander. Außerdem hat es wegen der territorialen Nähe auch einige Spielerwechsel untereinander gegeben.“

Einige Potsdamer haben Neuköllner Vergangenheit

Aus dem aktuellen Potsdamer Kader haben Christian Saggau (2011 nach Potsdam), Reiko Zech (2015) und Maximilian Sturz (2017) eine Neuköllner Historie. Auch das Potsdamer Eigengewächs Erik Miers spielte vor dem Aufstieg Potsdams ins deutsche Oberhaus für die SG und kam nach seinem langen Intermezzo bei Serienmeister Wasserfreunde Spandau 04 wieder zurück zum OSC. Im aktuellen Neuköllner Kader spielten Spencer Hamby (2013-2015), David Kleine (2011/12) und Jan Zoske (2012-2015) bereits für Potsdam. „All diese Dinge verbinden natürlich, aber schaffen auch eine gesunde Rivalität“, erklärt Laube.

Personell steht dem OSC für Mittwoch wohl der komplette Kader zur Verfügung. „Wenn jetzt niemand mehr erkrankt, gehen wir in Bestbesetzung ins Wasser“, so Trainer Alexander Tchigir. „Wir wollen unbedingt das erste Spiel für uns entscheiden und vorlegen.“ „Mit unseren Fans im Rücken packen wir das“, ist Potsdams Mannschaftskapitän Hannes Schulz zuversichtlich. „Die Unterstützung von der Tribüne gibt uns immer wieder Kraft, gerade in Situationen, in denen es mal nicht so läuft.“

Von Carsten Schmitt

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