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SC Potsdam Kampf um einen WM-Startplatz
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18:41 11.02.2019
Das Gerangel um die Plätze im Bob von Pilot Nico Walther – hier bei der EM 2019 in Innsbruck – ist groß. Quelle: Foto: Johann Groder/DPA
Potsdam

Die Bob-Saison geht in ihre entscheidende Phase, die diesmal in Übersee stattfindet. Der Weltcup-Tross wagte den Sprung von Europa nach Nordamerika, wo an den kommenden beiden Wochenenden die abschließenden Weltcups in Lake Placid (USA) und Calgary (Kanada) ausgetragen werden. Danach folgen die Weltmeisterschaften in Whistler (Kanada).

Philipp Wobeto, der bei der Landespolizei ausgebildet wird. Quelle: Bernd Gartenschläger

Die schnelle Olympia-Bahn von 2010 kennt auch Philipp Wobeto schon. Der Bobanschieber vom SC Potsdam wurde von Pilot Nico Walther (Oberbärenburg) ins Team geholt und hofft nun auf seine ersten Weltcup-Einsätze in dieser Saison. „Ich bin topfit und will mich anbieten“, sagt Wobeto, der allerdings große Konkurrenz in der Mannschaft hat. Seine Anschieber-Kollegen Paul Krenz, Eric Franke und Alexander Rödiger gelten als gesetzt. Die beiden Letztgenannten waren in der Crew mit Kevin Kuske, die 2018 Olympia-Silber in Pyeongchang im Vierer von Walther gewann. „Da wäre ich schon gern dabei gewesen, aber es hat nicht geklappt“, bedauert Wobeto, der aber danach nicht ans Aufhören dachte. Im Gegenteil. Nach dem Karriere-Ende von Vierfach-Olympiasieger Kuske, der sich nun mit um das Athletiktraining bei Wobeto kümmert, hat dieser neuen Ehrgeiz entwickelt. „Kevin gibt mir viele Tipps, das hilft ungemein. Er kann sich sehr gut in den Athleten hineinversetzen, hat alles schon erlebt in seiner langen Karriere“, erzählt Wobeto, der einst auch von Kuske zum Bobsport überredet wurde. Beide haben als ehemalige Sprinter eine Vergangenheit in der Leichtathletik.

2014 Debüt im Weltcup

2014 gab Wobeto sein Debüt im Weltcup – auch damals war das in Lake Placid. „Die Bahnen in Nordamerika kenne ich ganz gut. Sie sind nicht einfach. Vor allem die Hochgeschwindigkeitspiste in Whistler nötigt einem Respekt ab. Das merkt man schon, dass man dort sehr schnell unterwegs ist. Stürze passieren da immer wieder. Aber Angst darf man da nicht haben. Dann ist man falsch in unserem Sport. Und vier saubere Läufe wie bei einer WM muss man erst mal runterbringen“, erläutert der 27-Jährige. „Aber Nico ist ein Pilot, der das drauf hat. Da habe ich großes Vertrauen.“

Wobeto, der im Herbst seine Ausbildung bei der Landespolizei abschließen und sich dann noch mehr auf den Sport konzentrieren wird, kann als Anschieber auf allen drei Positionen im Vierer eingesetzt werden. „Ob links, ob rechts oder hinten – ich bin alles schon gefahren“, meint der 99-Kilo-Mann, der auch vom Gewicht her gut in die Mannschaft passt. Er hofft zumindest in der Team-Entscheidung auf einen WM-Einsatz in Whistler. Im Team hat er 2017 bereits eine WM-Silbermedaille gewonnen.

Fernziel sind die Olympischen Winterspiele 2022

Wobetos großes Ziel sind die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking. Doch auch die Weltmeisterschaften 2020 in Altenberg im Erzgebirge spornen ihn besonders an. „Das ist die Heimbahn von Nico. Da will ich unbedingt dabei sein. Im nächsten Winter werde ich noch besser sein“, verspricht er und setzt dabei auch auf die Fertigstellung der neuen Bob-Anschubstrecke im Luftschiffhafen. „Damit ich im Sommer noch effektiver trainieren kann.“

Von Peter Stein

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