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SC Potsdam Drei Punkte sind Pflicht
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18:06 27.02.2018
Ljubica Kecman (l.) vom SC Potsdam findet sich immer besser in der neuen Position als Libero zurecht. Quelle: Foto: Gerhard Pohl
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Potsdam

Wenn die Volleyballerinnen des SC Potsdam am Mittwoch (19 Uhr, MBS-Arena) in der Bundesliga den VC Olympia Berlin erwarten, sind die Rollen klar verteilt. Der Talenteschuppen aus der Hauptstadt liegt mit null Punkten aus 19 Spielen und lediglich acht Satzgewinnen abgeschlagen am Tabellenende. Und die Potsdamerinnen wollen nicht das erste Team sein, das in dieser Saison Punkte abgibt gegen den VCO. Aber wie sagte SC-Manager Toni Rieger: „Hochmut kommt vor dem Fall. Wir haben keinen Grund, überheblich in diese Partie zu gehen. Ich erwarte volle Konzentration.“

Keinen Ausrutscher erlauben

Ein Ausrutscher ausgerechnet in diesem Spiel würde die Hoffnung auf Platz sieben endgültig zunichte machen. Rieger meinte weiter: „Wir werden den zweiten Schritt nicht vor dem ersten gehen. Das heißt, erst kommt der Pflichtdreier gegen den VCO, dann das Spiel gegen Vilsbiburg.“ Sollte den Havelstädterinnen in den beiden abschließenden Begegnungen der Hauptrunde jeweils ein Drei-Punkte-Erfolg gelingen, dann können die Roten Raben aus Bayern im direkten Duell doch noch abgefangen werden. Damit soll ein Duell gegen Tabellenführer Stuttgart im Playoff-Viertelfinale vermieden werden.

Echtes Endspiel gegen Vilsbiburg

Aber vor der finalen Kür gegen Vilsbiburg am 10. März in der heimischen Arena steht heute die Pflicht gegen die sieg- und punktlosen Berlinerinnen. SC-Trainer Davide Carli räumte ein: „In so einem Spiel kannst du nur verlieren. Natürlich müssen wir das Spiel klar gewinnen. Deshalb erwarte ich von der Mannschaft, dass sie die Aufgabe konzentriert und mit vollstem Einsatz angeht. Wir haben keinen Grund, hier irgendetwas auf die leichte Schulter zu nehmen. Für uns geht es darum, den Aufwärtstrend der letzten Wochen zu bestätigen. Außerdem wäre es sehr wichtig, mit einem positiven Gefühl in das entscheidende Spiel gegen Vilsbiburg zu gehen.“ Im Prinzip hat das Spiel gegen die derzeit sechstplatzierten Roten Raben schon Playoff-Charakter und Carli muss sich nun an den eigenen Vorgaben messen lassen: „Wir tun alles dafür, um in den Playoffs in Bestform zu sein“, hatte er immer betont, nachdem zwei Drittel der Saison nicht nach den Vorstellungen verliefen. „Aber seit dem Sieg in Wiesbaden hat sich einiges im Team verändert. Das hat einige Blockaden in den Köpfen gelöst. Die Spielerinnen sind wieder freier, trauen sich mehr zu. Gerade um das zu festigen, ist der VC Olympia ein guter Gegner. Da können wir noch einmal Sicherheit in unsere Aktionen bekommen“, so der Coach.

Entscheidung auf der Libero-Position

Der Italiener hatte sich Dienstagnachmittag noch nicht entschieden, ob Ljubica Kecman oder Sophie Dreblow oder aber wieder beide die Libero-Position bekleiden. Das wollte Carli nach dem Abschlusstraining festlegen. Die Serbin Kecman habe auf der für sie neuen Position zuletzt immer bessere Leistungen gezeigt und sei daher eine Alternative zur 19-jährigen Dreblow, die einst noch mit einem Doppelspielrecht für den VCO ausgestattet war, um Spielpraxis zu sammeln. Auf jeden Fall möchte Carli eine in den Playoffs praktikable Lösung finden. Der 34-jährige Familienvater weiß, dass er mit seiner Mannschaft alles in den eigenen Händen hält: „Wenn wir unser bestes Volleyball zeigen, dann haben wir alle Chancen auf Rang sieben.“

Von Peter Stein

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