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SC Potsdam Alica Schmidt wagt sich an die Hürden
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19:11 31.05.2018
Nimmt die nächsten Hürden: Alica Schmidt vom SC Potsdam. Quelle: foto: Fredi Richter-Mendau
Potsdam

Die ersten Wegmarken in der noch frischen Leichtathletiksaison sind gesetzt. Nachdem Alica Schmidt monatelang mit ihren Model-Fotos als „heißeste Athletin der Welt“ in den sozialen Netzwerken für Schlagzeilen sorgte und ihr Instagram-Account mittlerweile 208  000 Follower hat, will sie nun mit ihren Spikes auf der Laufbahn für Wirbel sorgen. Die 19-Jährige vom SC Potsdam feiert an diesem Wochenende ihre Premiere über 400 Meter Hürden.

Heimspiel auf der Bahn in Regensburg

Dass sie sich auf der gewohnten Stadionrunde nun zehn jeweils 76 Zentimeter hohe Hürden in den Weg stellt, „war eine Idee meiner Trainer und von mir. Ich will das mal ausprobieren. Im Training bin ich bisher gut zurechtgekommen. Aber im Wettkampf ist das natürlich eine andere Situation“, sagt sie. Am Wochenende wird Alica Schmidt beim Meeting in Regensburg starten. Das ist für die aus Ingolstadt stammende Athletin ein Heimspiel. „Ich bin in dem Stadion schon oft gelaufen, das ist mir alles vertraut“, erzählt sie. „Das nimmt mir vielleicht auch ein wenig die Aufregung.“ Sie wird den Besuch in der bayrischen Heimat auch nutzen, um bei ihren Eltern zu schlafen.

Nachdem sie im Winter mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte, verlief der Freiluftstart problemlos. 55,26 Sekunden war sie in Jena über 400 Meter gesprintet. Allerdings mangels Konkurrenz nahezu im Alleingang. „Das war ein bisschen blöd. Denn ich brauche Konkurrenz, um mich zu puschen und noch schneller zu laufen“, berichtet Alica Schmidt, die seit dem Vorjahr eine Bestzeit von 54,23 Sekunden hat. „Eine 53,6 habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen“, nennt sie ein Ziel. Die U20-Vizeeuropameisterin mit der 400-Meter-Staffel von 2017 möchte sich in ihrem ersten Frauenjahr an die deutsche Spitze herantasten.

Keine Angst vor den Hürden

„Angst vor den Hürden habe ich nicht, Respekt schon. Das ist eine Herausforderung für mich und spornt mich an“, sagt sie. Ihre Trainer Kai-Uwe Meier und Frank Möller bescheinigen ihr Fortschritte. „Ich möchte die Erwartungen nicht zu hoch schrauben. Wir müssen jetzt erst mal den Wettkampf in Regensburg abwarten“, sagt Möller. „Mein Vorteil ist, dass ich beidbeinig abspringen und dadurch den Schrittrhythmus zwischen den Hürden auch anpassen kann“, erläutert die Sportlerin, die derzeit ihr freiwilliges soziales Jahr beim Brandenburger Leichtathletikverband absolviert. Eine Zeitprognose möchte sie vorab nicht wagen. „Ich will erstmal laufen und gut durchkommen.“ Besonders im Blickpunkt steht das Model sowieso.

Von Peter Stein

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