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SC Potsdam Im Viertelfinale gegen Wunschgegner Dresden
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19:18 11.03.2018
Jubel bei den Volleyballerinnen nach dem 3:1-Sieg. Quelle: Foto: Gerhard Pohl
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Potsdam

Diese Geburtstagstorte schmeckte einfach lecker. Volleyball-Fan Wolfgang Trotzowski hatte sie vor dem Spiel Teammanager Eugen Benzel zu dessen 31. Ehrentag im Beisein der Mannschaft überreicht und den goldrichtigen Tipp auf dem Kuchen quasi als Sahnehäubchen abgegeben: „Hallo Mädels, ich hatte da einen Traum: 3:1!“

Die Geburtstagstorte für Teammanager Eugen Benzel mit dem richtigen Tipp des Fans. Quelle: privat

Denn der SC Potsdam gewann zum Abschluss der Bundesliga-Hauptrunde tatsächlich mit 3:1 (15:25, 25:18, 25:19, 25:15) gegen die Roten Raben Vilsbiburg und verdrängte dank der drei Punkte den direkten Konkurrenten noch von Rang sieben. Damit treffen die Havelstädterinnen im Playoff-Viertelfinale auf den Tabellenzweiten und Titelverteidiger Dresdner SC. Da die Brandenburgerinnen mit dem Wunsch-Duell gegen den sächsischen Nachbarn eine Menge Kilometergeld und Anreisezeit sparen, gab es für Montag trainingsfrei.

Sieben Aufschlagfehler im ersten Satz

Dass es am Samstagabend zu diesem überraschenden Happy End kam, lag aber auch an zwei Jokern. Denn der erste Satz ließ das Schlimmste befürchten. Sieben Aufschlagfehler und eine schwache Ballannahme machten es den stark beginnenden Gästen leicht. Doch dann legte der SC, angefeuert von 1477 Fans in der MBS-Arena, den Schalter um, als hätte sie Manager Benzel bei seinen dauernden Zwischenrufen an Torte und Tipp erinnert. Trainer Davide Carli brachte auf Außen-Annahme Natasa Cikiriz für die indisponierte Antonia Stautz. Marta Drpa zeigte mit zwei Assen, dass auch der Gastgeber aufschlagen kann und weiß, wie lang das Feld ist. Ausgerechnet ihre während der Saison viel gescholtene serbische Landsfrau Cikiriz machte mit zwei starken Aufschlägen zum 24:18 und 25:18 den Satzausgleich perfekt.

Auf einmal läuft es wie am Schnürchen

In Durchgang drei sorgte eine Punkte-Rallye vom 14:16 zum 23:16 – Kapitän Ivona Svobodnikova zeigte einen guten Service – für die Entscheidung. Im vierten Satz war Potsdam schnell enteilt (13:5). Drpa sorgte nach einem langen Ballwechsel im dritten Versuch für den Punkt zum 18:10. Dann folgte die Kür. Carli brachte noch ein „Geburtstagskind“. Teamküken Natalie Wilczek durfte einen Tag nach ihrem 18. Geburtstag zum Aufschlag ran und versenkte mit einem Ass den Matchball. Auch dieser Joker stach. Im Nu bildete sich eine Jubeltraube um die Mittelblockerin. „Nachdem ich im ersten Satz meinen Aufschlag vergeigt hatte, wollte ich es diesmal besser machen. Ich bin dem Trainer so dankbar, dass er mir diese Chance gegeben hat. Das ist ein großartiges Gefühl, wenn man so der Mannschaft helfen kann“, sagte Natalie Wilczek. Carli fühlte sich bestätigt: „Die Mannschaft ist intakt. Sie hat einen super Break hingelegt und ihren Rhythmus gefunden. Daran müssen wir gegen Dresden anknüpfen.“

Dresden liegt den Potsdamerinnen am ehesten

„Es ist manchmal einfach so, dass zunächst alles schiefgeht und dann klappt es“, erzählte Svobodnikova, die den Sieg auf eine Stufe mit dem Erfolg in Wiesbaden stellte. Mit gestärktem Selbstbewusstsein sagte die Tschechin: „Gegen Dresden ist alles möglich. Sie liegen uns von den Top drei – Stuttgart, Dresden und Schwerin – am ehesten.“ Dann hatten alle Spielerinnen nur noch Appetit auf Torte.

Von Peter Stein

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