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SC Potsdam Roxana Vogel kehrt mit SC nach Erfurt zurück
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18:02 27.11.2018
Die Volleyballerinnen des SC Potsdam wollen am Samstag in Erfurt wieder jubeln. Quelle: Foto: Bernd Gartenschläger
Potsdam

Wenn die Volleyballerinnen des SC Potsdam am Samstag (18 Uhr) in der Bundesliga bei Schwarz-Weiß Erfurt gastieren, hat Roxana Vogel ein Heimspiel. Denn die 18-Jährige kehrt in ihre Heimatstadt zurück. In Thüringens Landeshauptstadt ist sie geboren, aufgewachsen und kam schon mit sechs Jahren durch eine Freundin zum Volleyball.

Roxana Vogel, SC Potsdam Quelle: Kathleen Friedrich

„Ich bin da auch nicht familiär vorbelastet. Aber Volleyball machte mir von Anfang an Spaß“, erzählt die Zuspielerin, die diese Position bereits in den Jugendmannschaften inne hatte. Irgendwann sah sie keine richtige Perspektive mehr für sich in Erfurt und wechselte zur 11. Klasse von der dortigen zur Potsdamer Sportschule. Hier gehörte sie beim SC Potsdam zunächst zu den erfolgreichen Nachwuchsmannschaften, die sich für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft qualifizierten. In diesem Jahr durfte Roxana Vogel in die erste Mannschaft aufrücken. „Natürlich ist der Sprung von der 3. Liga, wo ich mit der zweiten Mannschaft gespielt habe, in die erste enorm. Aber ich kann mit der Mannschaft schon im Training sehr viel lernen“, findet die Schülerin, die derzeit in der 13. Klasse lernt.

Den Wechsel nicht bereut

Trainer Davide Carli will das Talent hinter Lexi Dannemiller, der Stamm-Zuspielerin, behutsam aufbauen. „Natürlich braucht Roxi noch ein bisschen Zeit. Aber wir wollen mit ihr denselben Weg gehen wie mit den anderen Spielerinen aus dem Vereinsnachwuchs.“ Die Spielerin mit der Trikotnummer 2 fühlt sich gut aufgehoben in der Mannschaft. „Wir sind ja viele junge Spielerinnen, die Stimmung ist gut. Ich habe meinen Wechsel nicht bereut“, stellt sie klar. Zeit für weitere Hobbys habe sie neben Schule und Sport zwar nicht, aber das sei kein Problem.

Insgeheim hofft Roxana Vogel natürlich am Samstag auf eine Einsatzchance. Die Erfurter Riethsporthalle kenne sie jedenfalls bestens. „Dort habe ich im Nachwuchs schon oft gespielt“, sagt sie und freut sich schon auf ihren Familien-Fanclub. Mutter Katrin und Freunde aus Sportschulzeiten werden dort sein. Nach dem Spiel möchte Roxana Vogel ihren Heimataufenthalt noch ein wenig verlängern und vielleicht am Sonntag über den Erfurter Weihnachtsmarkt schlendern.

Potsdam will drei Punkte

Mit Antonia Stautz gibt es noch eine zweite Ex-Erfurterin in den Potsdamer Reihen. Die Außenangreiferin war nach sechs Jahren bei den Thüringerinnen im Vorjahr zum SC gewechselt. „Ich kenne Antonia schon aus den Erfurter Zeiten“, bestätigt Roxana Vogel.

Carli hat beim Duell des Tabellenvierten beim -sechsten einen klaren Plan: „Wir wollen dort drei Punkte holen“, sagt der Italiener. Auch ihm ist nicht entgangen, dass Schwarz-Weiß einen guten Saisonstart hingelegt hat. Zuletzt gewannen die Erfurterinnen das Thüringen-Derby in Suhl glatt mit 3:0.

Von Peter Stein

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