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SC Potsdam Kein Bonuspunkt auf dem Gabentisch
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18:01 23.12.2018
Sandra Szaboova (l.) und Anne Hölzig (M.) versuchen, Schwerins Kimberly Drewniok zu blocken. Quelle: Foto: Gerhard Pohl
Potsdam

Während Spitzenreiter Schweriner SC seine Siegesserie in der Bundesliga fortsetzt, haben es die Volleyballerinnen des SC Potsdam verpasst, sich wenigstens einen Bonuspunkt auf den weihnachtlichen Gabentisch zu legen. Beim 0:3 (20:25, 23:25, 22:25) am Samstagabend vor der Saison-Rekordkulisse von 1678 Zuschauern in der MBS-Arena war mehr drin für die Gastgeberinnen.

„Wenn du gegen so ein Topteam wie Schwerin was mitnehmen willst, muss alles passen. Das war leider nicht der Fall“, monierte Potsdams Sportdirektor Toni Rieger, der – zu Recht – erneut mit den Schiedsrichterleistungen haderte. Marta Drpa, die mit 21 Punkten wieder herausragte, fing sich sogar eine Rote Karte wegen Meckerns ein.

Geerties-Aufschläge entscheidend

Zehn Tage nach dem 2:3-Pokal-Krimi hielten die Schützlinge von Trainer Guillermo Naranjo Hernández im ersten Satz bis zum 13:13 mit, dann gelangen den Gästen sechs vorentscheidende Punkte in Folge. Im zweiten Satz wogte die Partie hin und her: 6:11, 14:13, 14:16, 18:16, 19:22, 23:22 waren die Stationen. Dann brachte Schwerins Meister-Coach Felix Koslowski beim 23:23 Nationalspielerin Jennifer Geerties, die er ebenso schonte wie die Stammkräfte Denise Hanke und Tessa Polder, zum Aufschlag. Und die Außenangreiferin machte zweimal mit ihrem starken Service alles klar.

Naranjo Hernández puschte sein Team noch einmal, das nicht aufgab. 10:9 führten die Havelstädterinnen im dritten Satz, ehe Schwerins Sechser mit einer Punkte-Rallye auf 16:10 enteilte. Ausgerechnet die Ex-Potsdamerin Kimberly Drewniok verwandelte schließlich mit einem wuchtigen Schlag den Matchball. „Potsdam hat wieder die erwartet harte Gegenwehr gezeigt. Wir wussten, wir müssen 110 Prozent geben, wenn wir das Spiel 3:0 beenden wollen. Ich bin stolz, dass ich den Matchball verwandelt habe. Wir wollten es unbedingt so schnell wie möglich beenden“, sagte die Linkshänderin, die beim neunten Sieg im neunten Spiel wie die zur besten Spielerin gewählte Mckenzie Adams 17 Punkte erzielte.

Im Angriff nicht aggressiv genug

Weil bereits am Mittwoch das Topspiel gegen den Zweiten Stuttgart ansteht, werden die Schwerinerinnen über Weihnachten durchtrainieren. „Ich bin nur kurz am 24. abends bei meinem Freund in Berlin“, teilte Kimberly Drewniok mit. Ihr Liebster Ruben Schott ist ebenso Volleyball-Nationalspieler und derzeit bei Trefl Gdansk in Polen aktiv.

Die Potsdamerinnen haben bis zum nächsten Bundesligaspiel am 30. Dezember in Suhl etwas mehr Zeit. Die Probleme in der Abstimmung müssen schnellstens beseitigt werden. „Der neue Trainer hat eben ein paar neue Ideen, das braucht bis zur Umsetzung noch ein wenig Zeit“, meinte Toni Rieger. Naranjo Hernández kritisierte: „Wir lassen zu viele Bälle liegen. Wir sind im Angriff nicht aggressiv genug. Schwerin hat sehr schnell gespielt, damit hatten wir Probleme.“

Zu wenig über den Außenangriff

Kapitän Anne Hölzig rätselte ebenso: „Wir haben ja gut mitgehalten. Aber wir schaffen es nicht, mal einen Vorsprung zu verteidigen. Da machen wir zu viele Fehler.“ Vor allem von den Außenangreiferinnen wie Hölzig, Eva Hodanova, Silvana Chausheva und Antonia Stautz kam zu wenig. So bleibt der SC Potsdam nach vier Siegen und vier Niederlagen auf Platz fünf.

Von Peter Stein

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